War für Juni geplant

150-Jahr-Feier der Feuerwehr Großkarolinenfeld wird verschoben

Beim Festzug der Feuerwehr zur 150-Jahr-Feier wäre das erste selbstgebaute Tanklöschfahrzeug zum Bestaunen gewesen.
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Beim Festzug der Feuerwehr zur 150-Jahr-Feier wäre das erste selbstgebaute Tanklöschfahrzeug zum Bestaunen gewesen.

Die Freiwillige Feuerwehr Großkarolinenfeld hat die 150-JahrFeier, die für Juni dieses Jahres geplant war, auf unbestimmte Zeit verschoben.

Großkarolinenfeld - Der elfköpfige Festausschuss, unter der Führung von Vorstand Markus Schrank, hat sich bereits im Dezember 2017 erstmals getroffen. Seither haben die Feuerwehrfrauen und Männer in zahlreichen Sitzungen viel auf den Weg gebracht. Bereits 2018 schlossen sie die Verträge mit der Brauerei, dem Festzeltbetrieb und mit den Sponsoren ab.

In der Zwischenzeit wurde das Festlogo, die Vereinschronik hergestellt und die alte Fahne restauriert. Das Patenbitten mit allen aktiven, passiven- und Ehrenmitgliedern und der Karolinenfelder Blasmusik bei den Freunden der Westerndorfer Wehr musste abgesagt werden. Wann die Feierlichkeiten stattfinden können, „steht in den Sternen“, so der Festausschuss.

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Bei der Gründung der Wehr im Jahre 1871 bestand sie aus einem Hauptmann, einem Adjutanten, zwölf Steigern, 23 Spritzenmänner und zwei Signalisten. Das erste Feuerwehrhaus konnte die Wehr im Jahre 1900 erwerben.

Damals wurden in dem ehemaligen Ökonomiestadel der katholischen Kirchenverwaltung, hinter dem alten Rathaus, Räume für die Feuerwehr eingerichtet. 98 Jahre war dies das Domizil der Feuerwehr. In den Kriegszeiten, die Männer waren an der Front, gab es auch eine Frauenfeuerwehr. Im Jahre 1953 beschloss die Wehr, ein Tanklöschfahrzeug in Eigenregie zu bauen.

Dazu wurde, unter der Regie von Kfz-Mechaniker und Feuerwehrmann Kurt Fischer ein gebrauchter Lkw der ehemaligen Deutschen Wehrmacht erworben und in 4248 Arbeitsstunden zu einem Tanklöschfahrzeug umgebaut.

Damit hatte Großkarolinenfeld das erste Tanklöschfahrzeug im Altlandkreis Bad Aibling. Die Entwicklung ging Schritt für Schritt zügig voran. Im Jahre 1998 wurde das neue Gerätehaus an der Straße am Weiher eingeweiht. Heute verfügt die Feuerwehr über einen modernen Fahrzeug- und Gerätebestand, mit dem die Wehr auch künftig optimal gerüstet ist.

In einem Rundschreiben bedankte sich Vorsitzender Markus Schrank bei allen für die Unterstützung und Hilfe bei der Organisation des Festes.

Mit so einer tollen Mannschaft wäre die Durchführung der 150-Jahr-Feier ein Kinderspiel geworden, so der Vorstand. Ein besonderer Dank gebühre Bürgermeister Bernd Fessler, der die Schirmherrschaft für das Jubiläum übernommen hatte.

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