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Auch die lokale Politik wird beleuchtet

12- und 13-Jährige größte Wählergruppe: U18 Wahlen finden in Stephanskirchen statt 

Wie bei den Großen: Nur die Beine sind unter der Wahlkabine zu sehen, alles andere bleibt geheim. Die Gemeinde stellte für die U18-Wahl das Rathaus-Foyer und die „echten“ Wahlkabinen zur Verfügung.
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Wie bei den Großen: Nur die Beine sind unter der Wahlkabine zu sehen, alles andere bleibt geheim. Die Gemeinde stellte für die U18-Wahl das Rathaus-Foyer und die „echten“ Wahlkabinen zur Verfügung.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
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Drei Stunden war das Wahllokal im Rathaus geöffnet. Und in den Wahlkabinen wurden eifrig Erst- und Zweitstimmen vergeben. Ein Ergebnis gibt es noch nicht, denn am Freitag wird noch in der Otfried-Preußler-Schule gewählt. Eines fiel bei der U18-Wahl auf: Beide Geschlechter waren gleichermaßen vertreten.

Stephanskirchen – Nein, Stephanskirchen zog die Bundestagswahl nicht vor. Aber der Jugendbeauftragte der Gemeinde, Marinus Jaroschinski, lud all diejenigen zur Wahl, die in knapp zwei Wochen noch nicht über die Nachfolge von Dr. Angela Merkel entscheiden dürfen. Eine zweite Wahlmöglichkeit haben – dann über die Gemeindegrenzen hinweg – am Freitag die Jugendlichen der Otfried-Preußler-Schule.

15 Schulklassen kommen zur Wahl

Konkrete Zahlen kann und will Jaroschinski deswegen noch nicht vorlegen. Das wird er am kommenden Dienstag bei seinem Bericht in der Sitzung des Hauptausschusses des Gemeinderates tun. Und auch Tendenzen mag er noch nicht bewerten, denn Schulleiter Florian Burggraf hat für Freitag 15 Klassen zur U 18-Wahl angekündigt. „Das wird sportlich“, lacht Jaroschinski.

Wahlbeteiligung schlechter als erhofft

Der Jugendbeauftragte hatte sich eine größere Beteiligung an der U18-Wahl – eine Aktion des Bayerischen Jugendrings – erhofft. Zwischen 20 und 30 Mädchen und Jungen zwischen acht und 16 Jahren fanden am Montag Nachmittag den Weg ins Rathaus-Foyer. Dort standen zwei der Wahlkabinen, die auch am 26. September in Einsatz sein werden.

Die Älteren wissen, was sie wollen

Bei den Älteren habe er schon den Eindruck, dass die sich im Vorfeld damit auseinandergesetzt hatten, wo sie ihr Kreuzchen machen wollten, so Jaroschinski, der selbst vor seiner ersten Bundestagswahl steht. Bei den Jüngsten hätten die Eltern noch geholfen, kurz etwas über die Parteien erzählt. Die größte Gruppe waren die 12- und 13-Jährigen, hat er festgestellt. Und beide Geschlechter waren etwa gleichstark vertreten.

Gekicher über den einen oder anderen Parteinamen habe es aus der Wahlkabine schon gegeben, aber ob die Gruppierung dann auch gewählt worden sei, das wisse er nicht. Denn er hat sich die Stimmzettel noch nicht detailliert angeschaut, „im Moment könnte ich den einen oder anderen Zettel schon noch zuordnen – und das will ich nicht.“

Am Freitag Abend schickt Jaroschinski die Ergebnisse der beiden Stephanskirchner Wahltermine an den Kreisjugendring, der dann das Landkreisergebnis veröffentlicht.

Jugendliche sagen Gemeinde die Meinung

Parallel zur U 18-Wahl hat Jaroschinski, seit einem Jahr Jugendbeauftragter der Gemeinde, auch eine schriftliche Umfrage an die Stephanskirchner Jugendlichen ausgegeben. Darin können sie kundtun, was ihnen gefällt, was sie sich wünschen, mit was sie gar nicht zufrieden sind.

Die genaue Auswertung hat er aufs kommende Wochenende verschoben, bei einem schnellen Überfliegen der jetzt schon eingegangenen Rückläufer war aber mehrfach genannt, dass sich die Jugendlichen auf und an den Straßen im Gemeindegebiet nicht sicher fühlen. Keine Überraschung für die Zuständigen in Politik und Verwaltung sowie Jaroschinskis Beauftragten-Kollegen Frank Wiens, den Radverkehrsexperten. Sie arbeiten schon daran.

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