Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Kinder, Jugendlichen und Familienausschuss

Rosenheim: Alle Kinder bekommen einen Betreuungsplatz

Blick aus dem Kindergarten in den Wald.
+
Blick aus dem Kindergarten in den Wald.
  • VonThomas Stöppler
    schließen

In diesem Jahr kann die Stadt den Eltern von Kleinkindern gute Nachrichten überbringen. Auch für die Zukunft will man sich weiter wappnen und investiert unter anderem in einen Bauwagen

Rosenheim – Als vergangene Woche Grünen-Stadträtin Sandrine Liersch am Ende der Sitzung des Auschusses für Kinder, Jugendliche und Familien nachfragte, wie die Situation bei den Kindergarten- und Krippenplätzen aussieht, konnte Dezernatsleiter Frank Leistner noch wenig erfreuliche Zahlen vorweisen. Über 200 Absagen und über 150 Bedarfsanträge lagen der Stadt bei den Kindergartenplätzen vor. Ähnlich sah es bei Krippenplätzen aus, zwar waren die Absagen mit über 140 geringer, aber der Bedarf war halt da. Doch inzwischen kann die Stadt gute Nachrichten vermelden. Allen Eltern, die einen Bedarfsantrag für ihren Nachwuchs gestellt hatten, konnte ein Platz zugewiesen werden. Ob diese mit dem Angebot zufrieden sind, steht auf einem anderen Blatt.

Auch vor der Nachfrage Lierschs ging es im öffentlichen Teil des Auschusses bereits vornehmlich um die Betreuung der Kleinsten. Die ersten vier Tagesordnungspunkte drehten sich um Kindergärten. Sowohl die Kostenübernahme und auch die Übernahme der Trägerschaft des Waldkindergartens. Während es bei der Übernahme der Trägerschaft keine Gegenstimmen gab, war die Übernahme der Kosten von kritischen Stimmen seitens der CSU-Fraktion begleitet. Ulrike Plankl kritisierte das Vorgehen des Kindergartens und seines bisherigen Trägers, der Arbeiterwohlfahrt. Dementsprechend stimmte die CSU-Fraktion gegen die Übernahme der zusätzlichen Kosten, aber dennoch für die Übernahme der Trägerschaft, die einstimmig befürtwortet wurde.

Mit einer Mehrheit von einer Stimme plädierte der Ausschuss auch für die Übernahme der Kosten: SPD-Stadträtin Elisabeth Jordan erklärte, ein Waldkindergarten habe eben mehr Kosten als ein normaler Kindergarten. Auch ein neuer Bauwagen für den Naturkindergarten „In Bewegung“ wurde ohne Gegenstimme bewilligt. Durch den Bauwagen kann der Kindergarten kostengünstig eine neue Gruppe schaffen.

Kommentare