Straßensanierung zwischen Innerwald und Grenze zu Tirol abgeschlossen – Schlaglöcher adé

Bei der offiziellen Wiederfreigabe der Staatsstraße 2093 waren dabei (von links) Aschaus Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang, Altbürgermeister Hans Pumpfer, Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, Gemeinderat Georg Westenthanner, Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt Rosenheim, Florian Deininger, Bürgermeister Simon Frank und Gemeinderat a.D. Benno Pertl.
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Bei der offiziellen Wiederfreigabe der Staatsstraße 2093 waren dabei (von links) Aschaus Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang, Altbürgermeister Hans Pumpfer, Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, Gemeinderat Georg Westenthanner, Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt Rosenheim, Florian Deininger, Bürgermeister Simon Frank und Gemeinderat a.D. Benno Pertl.

18 Jahre Planungs- und Bauzeit und vier Bürgermeister später ist die Sanierung der Staatsstraße 2093 im Gemeindegebiet Aschau abgeschlossen. Im letzten Schritt wurde die Teilstrecke zwischen Innerwald und der Landesgrenze zu Tirol erneuert.

Von Heinrich Rehberg

Aschau – „Wir bedanken uns bei allen, die in den vergangenen 16 Jahren dazu beigetragen haben, dass die Staatsstraße 2093, die Nabelschnur zwischen Aschau und Sachrang, heute wieder in einem so guten Zustand ist“, begrüßte Aschaus Bürgermeister Simon Frank die Gäste zur Eröffnung des letzten Bauabschnitts auf dem Wanderparkplatz zum Geigelstein. 4185 Meter lang war das letzte Teilstück der Staatsstraße zwischen Innerwald und der Landesgrenze zu Tirol, das in den vergangenen Wochen und Monaten saniert wurde.

1,7 Millionen Euro für Teilstück-Sanierung

Dabei wurde die Fahrbahndecke abgefräst, die Tragschichtverstärkung, beziehungsweise ein Profilausgleich eingebracht und eine neue Deckschicht aufgebracht. Rund 850 000 Euro investierte das Staatliche Bauamt Rosenheim in diesem Straßenabschnitt; die Sanierung zweier maroder Brücken über die Prien am Orteingang von Sachrang und in Berg kostete noch einmal 850 000 Euro. Rund 1,7 Millionen Euro wurden damit alleine in diesem Jahr für die Sanierung der löchrigen Staatsstraße 2093 aufgewendet. Seit Beginn der Baumaßnahmen im Jahr 2002 bis zum heutigen Tag wurden für die vier Bauabschnitte über vier Millionen Euro investiert.

Vier Bürgermeister waren an Sanierung beteiligt

Vier Bürgermeister waren an den Sanierungsarbeiten beteiligt: Für die Ortsdurchfahrt Aschau trug Kaspar Öttl die Verantwortung, der Bauabschnitt I von Frasdorf bis Aschau und den Bereich Huben und der Bauabschnitt II von Hainbach bis Bach fiel in die Zeit von Werner Weyerer, der Abschnitt III von Innerwald bis Hainbach von Peter Solnar und für den letzten Abschnitt in diesem Jahr war Simon Frank verantwortlich.

Damit ist die Staatsstraße 2093 zwischen der Landesgrenze im Süden bis nach Wildenwart im Norden im Gemeindegebiet Aschau vollständig ausgebaut. Nach der Fertigstellung der Umgehung von Prutdorf und der Sanierung der Strecke zwischen Prutdorf und Prien im kommenden Jahrzehnt ist der Ausbau dann endgültig abgeschlossen.

18 Jahre dauerte die Planungs- und Bauzeit

Die Straße wurde unmittelbar nach der Fertigstellung vor 14 Tagen und der Freigabe wieder durch den Verkehr in Beschlag genommen, so erfolgte nur noch eine symbolische Eröffnung am Rande der Straße nach 18 Jahren Planungs- und Bauzeit. Der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner (CSU), Bürgermeister Simon Frank sowie Florian Deininger, Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt Rosenheim, freuten sich über den Abschluss der Arbeiten. Stöttner wies darauf hin, dass er sich seit vielen Jahren um den Ausbau der Straße bemüht habe. Die Einwohner des Oberen Prientales seien stets zu ihren Vorschlägen um einen Ausbau gestanden und so habe er versucht, die notwendigen Haushaltsmittel zu bekommen. Er hoffe, dass der Ausbau der Straße dazu beitrage, viele Touristen ins Obere Priental zu bringen, denn zu Corona-Zeiten sei es am schönsten „dahoam“.

Florian Deininger bedankte sich bei den Sachrangern, dass sie die großräumigen Umleitungen und Verkehrslenkungen so klaglos ertragen hätten. „Es war bestimmt nicht immer einfach für die Bewohner des Oberen Prientales, aber es fand sich immer ein Weg, um schnellstens nach Rosenheim, Aschau oder Prien zu kommen.“ Damit sei die Zeit der großen Umwege endgültig vorbei. „In 30 bis 50 Jahren können wir dann an eine turnusmäßig fällige Restaurierung denken“.

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