Nur zwei Einsprüche

Auf Wunsch der Anwohner soll der Lärmschutzwall nördlich der neuen A8 durchgehend zehn Meter hoch sein, ohne im freien Gelände zwischen den beiden Ortsteilen auf acht Meter abgesenkt zu werden.
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Auf Wunsch der Anwohner soll der Lärmschutzwall nördlich der neuen A8 durchgehend zehn Meter hoch sein, ohne im freien Gelände zwischen den beiden Ortsteilen auf acht Meter abgesenkt zu werden.

Frasdorf – Der Ausbau der Autobahn A8 bei Frasdorf nimmt wieder Fahrt auf.

Bürgermeister Daniel Mair informierte den Gemeinderat, dass die Gemeinde Frasdorf alle Änderungswünsche zur Tekturplanung für den Ausbau der BAB A8 form- und fristgerecht eingereicht habe. Vier Ordner voller Planungsunterlagen stellte die Autobahndirektion Süd der Gemeinde Frasdorf als Grundlage für die Auslegung der ersten Tekturplanung zur Verfügung. Jedermann konnte sich im Rathaus über die durchgeführten Änderungen gegenüber der ersten Planung von 2014 informieren und seine Bedenken gegen diese Änderungen vortragen. Lediglich die Punkte, die in der Tektur gegenüber der Erstplanung abwichen, konnten noch einmal überprüft und gegebenenfalls im weiteren Verfahren geändert werden.

Das Interesse der Bürger war jedoch nur mäßig, nur eine gute Handvoll ließ sich die Planungsunterlagen vorlegen, lediglich zwei Einsprüche aus der Bevölkerung zur Konstruktion des Lärmschutzes gingen bei der Verwaltung ein. Nach dem Vollausbau soll ein zehn Meter hoher Wall und darauf eine drei Meter hohe Wand die Strecke auf der Nordseite zwischen den Ortsteilen Umrathshausen und Leitenberg begleiten. In dem Antrag wird übereinstimmend gefordert, den Lärmschutzwall in voller Höhe durchzuziehen und nicht, wie in der Planung vorgesehen, zwischen den beiden Orten auf acht Meter abzusenken. Der Gemeinderat war sich einig, die Forderungen dieser Bürger zu unterstützen und ihnen damit mehr Gewicht gegenüber der Behörde zu verleihen. Die vorgesehenen Lärmschutzwälle werden sich durch das gesamte Gemeindegebiet von West nach Ost ziehen, wie weit der vorbeifahrende Autofahrer über ein 13 Meter hohes Hindernis noch einen Blick auf den Chiemgau machen kann, sei dahingestellt. Bürgermeister Mair wies darauf hin, dass für einen zehn Meter hohen Erdwall eine bedeutend größere Grundfläche veranschlagt werden müsse.

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