GEMEINDERAT TRIFFT ENTSCHEIDUNG ZUR HANGLAGE AM MÜHLBACH

„Juristisch sinnvoller Schritt“

Auf etwas über zwei Hektarbeläuft sich die betroffene Fläche. re

Als „juristisch sinnvollen Schritt“ wertet Bürgermeister Hajo Gruber die kürzlich vom Gemeinderat getroffene Entscheidung, die sichtbare Hanglage in Mühlbach in bestehender Form nachhaltig zu sichern. Ein Bebauungsplan für das betroffene Gebiet soll aufgestellt werden, zudem wurde eine Veränderungssperre beschlossen.

Kiefersfelden– In der Sitzung wurden die Grenzlinien des Gebiets genau festgelegt: Der räumliche Geltungsbereich wird umgrenzt in Norden von der Mühlauer Straße sowie der nördlichen Grenze der Flurnummern 912/25 und 912/26; im Osten von der Gemeindegrenze an der Mühlauer Straße (nördlicher Teil) und dem Anwesen Franz-Huber-Straße 8 (Flurnummer 815); im Westen von der Einmündung des Berges in der Mühlauer Straße sowie im Süden vom Bergweg und der Franz-Huber-Straße bis zum Haus Nummer 8.

Wie der Gemeinderat betonte, sei das Ziel der Bauleitplanung, die etwa zwei Jahre erfordert, die Sicherstellung und Bewahrung des prägenden Landschaftsbildes dieser weithin sichtbaren Hanglage und die Berücksichtigung der besonderen topografischen Gegebenheiten bei der Darstellung von Bauflächen. Mit der Planerstellung einschließlich der Begründung und des Umweltberichts soll der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München beauftragt werden.

Zudem wurde für den Bereich zwischen Mühlauer Straße, Bergweg und Franz-Huber-Straße in Mühlbach eine Veränderungssperre beschlossen. Vorhaben im Sinne von Paragraf 29 Baugesetzbuch dürfen demnach nicht mehr durchgeführt werden. Erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen im Geltungsbereich dieser Satzung, deren Veränderungen nicht genehmigungs-, zustimmungs oder anzeigepflichtig sind, dürfen nicht vorgenommen werden.

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