GESCHWINDIGKEITSBEGRENZUNG AN DER ENDORFER STRASSE IN HÖSLWANG

Gemeinderat will zweite Prüfung

Als nicht ungefährlich beurteilen die Mitglieder des Gemeinderats den Bereich der Endorfer Straße bei Zunham und Dielstein. Stübl
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Als nicht ungefährlich beurteilen die Mitglieder des Gemeinderats den Bereich der Endorfer Straße bei Zunham und Dielstein. Stübl

Der Höslwanger Gemeinderat will die Ablehnung eines Tempolimits an der Endorfer Straße durch das Landratsamt nicht einfach akzeptieren und verlangt eine zweite Prüfung.

Höslwang – Bürgermeister Matthias Maier informierte die Gemeinderatsmitglieder auf der jüngsten Sitzung über den Antrag, an der Endorfer Straße eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen. Der Antrag war in der Hauptstelle der Verwaltungsgemeinschaft Halfing eingegangen.

Da die Gemeinde nicht für Kreisstraßen zuständig ist, wurde das Schreiben an das Landratsamt Rosenheim weitergeleitet. Nach Prüfung und Stellungnahme der Polizei, wurde der Antrag, das Tempo dort auf 70 Stundenkilometer zu begrenzen, durch das Landratsamt abgelehnt. Der Straßenabschnitt sei in puncto Unfallgeschehen unauffällig, so die Einschätzung der Aufsichtsbehörde sowie der Polizei (wir berichteten).

Im Gemeinderat wurde der Antrag nun nochmals diskutiert. Die Ratsmitglieder stuften den Straßenabschnitt – anders als Polizei und Landratsamt – als nicht ungefährlich ein. So liege im Straßenverlauf eine durch Bäume unübersichtliche Kurve. Direkt hinter den Bäumen befindet sich zudem die Ausfahrt zweier Anlieger auf die Kreisstraße.

Gremiumsmitglied Maria Gehrlein-Holzmeier wies auf den Fußgänger- und Radweg hin. Dieser wechselt in diesem Abschnitt auf die andere Seite der Kreisstraße. Einstimmig beschloss das Gremium, in einer Stellungnahme an die Aufsichtsbehörde, das Landratsamt nochmals auf die Querung des Fußgänger- und Radweges hinzuweisen und eine nochmalige Prüfung anzuregen.

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