Bad Endorfer Mitte runderneuern

Fleißig mitgemacht und ihre Wünsche und Anregungen aufgeschrieben haben rund 100 Bad Endorfer bei der Bürgerwerkstatt.

Bad Endorf – 24 Vorschläge gibt es allein für die Bahnhofstraße.

Das Büro Schirmer Architekten und Stadtplaner aus Würzburg präsentierte etwa 100 interessierten Bürgern im Kultursaal die auf Basis des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) der Gemeinde erarbeiteten verschiedenen Projektvorschläge. Sie sind das Ergebnis intensiver Arbeit und zahlreicher Abstimmungen mit Anliegern, Ämtern und dem Ministerium.

In 24 verschiedenen Projekten ist für die Bahnhofstraße das Ziel, den Verkehrsfluss wie auch die Aufenthaltsqualität wesentlich zu verbessern und auch für Radfahrer und Fußgänger bessere Möglichkeiten zu schaffen. Hierbei ging es unter anderem um eine Neuordnung der Stellplätze an der Straße ohne relevanten Stellplatzverlust für die Einzelhändler und Gastronomen wie auch um neu gestaltete Platzflächen wie die „Neuen Mitte“ als räumlicher wie auch sozialer Mittelpunkt Bad Endorfs.

Weitere Themen waren die Entwicklung von kostengünstigen und zentralen Wohnungsangeboten für Singles, junge Familien und für Ältere, sowie die Verbesserung des Ortsbildes im Allgemeinen und die notwendigen Schritte zur Förderung privater Aufwertungsmaßnahmen.

Ulrich Noßwitz von Brenner Bernard Ingenieure präsentierte darüber hinaus den aktuellen Planungsstand des vorgesehenen Kreisverkehrs am Kirchplatz.

In Bad Endorf kreuzen sich zwei Staatsstraßen, eine davon führt durch die Bahnhofstraße. Die beiden derzeitigen Knotenpunkte werden durch ein zusammenhängendes System mit einem Kreisverkehr ersetzt. Es ist angestrebt, die Maßnahme möglichst bald umzusetzen. Der vorgestellte Planungsstand zeigt die Ausgestaltung mit Zebrastreifen und Ampel, die sich derzeit in Diskussion befindet. Für die Fußgänger- beziehungsweise Schulwegführung und die Anbindung der angrenzenden Grundstücke wurden Lösungen aufgezeigt, die in Einzelgesprächen mit den betroffenen Anliegern noch optimiert werden.

In der anschließenden Werkstatt fand an 24 Projektplakaten rege Diskussion zwischen den Teilnehmern statt. Es gab die Möglichkeit, Anmerkungen zu den jeweiligen Projekten auf die Plakate zu schreiben und einzelne Projektideen zu favorisieren.

Insbesondere die Vorschläge für die Bahnhofstraße und den Kreisverkehr fanden große Zustimmung. Starken Zuspruch erhielten auch die Ideen zur Wohnflächenentwicklung, gerade für ältere Bewohner, und die Entwicklung einer Neuen Mitte mit Rathausplatz und möglichem Bürgerhaus.

Bürgermeisterin Doris Laban dankte allen Teilnehmern der Bürgerwerkstatt für die Mitwirkung und den regen Zuspruch zu den angedachten Projekten.

„Die vielen Ideen und die große Akzeptanz zeichnen dabei ein hoffnungsvolles Stimmungsbild für die weitere Entwicklung der Ortsmitte“, so die Bürgermeisterin. „Die Masterplanung bietet nun die Grundlage für die weiteren Schritte. Insgesamt sind wir damit auf einem guten Weg Richtung Zukunft.“

Der Kreisverkehr kam bei den Bad Endorfern generell gut an. Ammelburger

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