Brauchtumspflege als „Bollwerk gegen Anonymität und Egoismus“

Am Wochenende feierten die 17 Kompanien des Gebirgsschützen-Bataillons Inn-Chiemgau nicht nur ihr alljährliches Bataillonsfest, sondern auch das 60.

Wiedergründungsfest ihrer Gastgeber, der Königlich-Bayerischen Gebirgsschützenkompanie in Aschau. Höhepunkt des Wochenendes war ein Festgottesdienst im Aschauer Kurpark, an dem auch Kompanien aus Österreich und Südtirol teilnahmen. Schirmherr Max von Bayern betonte in seiner Festrede vor dem Gottesdienst, dass die Gebirgsschützen, deren ursprüngliche Aufgabe die bayerisch-tirolische Grenzsicherung war, nach wie vor etwas zu verteidigen hätten – nämlich das heimatlich-bayerische Lebensgefühl. Das geschehe unter anderem auch durch die Brauchtumspflege, an der die Gebirgsschützen wesentlichen Anteil hätten. Ein Gedanke, den auch Aschaus Bürgermeister Peter Solnar in seiner Rede aufgriff: Für ihn sind Brauchtumspflege und Vereinsleben ein wesentliches Bollwerk gegen Anonymität und Egoismus in der modernen Gesellschaft. Als beispielhaft führte er das Engagement der Südtiroler Gebirgsschützen an, die in den vergangenen Jahren immer wieder große Aktionen für Freiheit und gegen Faschismus gestartet hätten: „Das sind mutige Dinge – doch genau dafür sind wir da.“ Thomae

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