Polizei ermittelt nach Anzeige von Jäger

Freilaufende Hunde reißen Reh in Waldstück bei Traunreut

Traunreut - Bereit am Freitag, 26. Juni, zeigte der örtliche Jagdpächter eines Traunreuter Jagdrevieres bei der Polizeistation Traunreut einen Verstoß gegen das Bayerische Jagdgesetz an.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Drei freilaufende Hunde einer auswärtigen Hundehalterin hatten in einem Waldstück in der Traunau - nahe der Kläranlage - eine Rehgeiß gerissen. Ein Zeuge hatte den Vorfall beobachtet und verständigte den zuständigen Jagdpächter. 

Die Polizei weist auf das Verbot hin, Hunde in einem Jagdrevier unbeaufsichtigt frei laufen zu lassen (Art. 56/II/9 Bay. Jagdgesetz). Hierbei ist entscheidend, ob sich der Hund im Einwirkungsbereich seines Führers befindet und auf sich einwirken lässt. Lässt ihn der Besitzer frei laufen und ist der Hund hierbei außer Kontrolle, trifft der Tatbestand der Ordnungswidrigkeit zu. Der Jagdpächter ist außerdem befugt, wildernde Hunde zu töten, wenn diese Wildtiere aufsuchen, verfolgen oder sogar verletzen. 

An alle Hundehalter wird daher sowohl zum Schutz der eigenen Hunde, als auch zum Schutz der Wildtiere appelliert, ihre Hunde in Jagdrevieren unter Kontrolle zu halten.

Pressemeldung PST Traunreut

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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