Straßenrennen in München

Rücksichtslose Raser nutzen das Pfingstwochenende für illegale Rennen - Polizei greift ein

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München - Am Pfingstwochenende vom 30. Mai bis zum 1. Juni griff die Polizei in insgesamt vier illegale Straßenrennen ein und stoppte diese. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Rennen Nummer Eins

Am Samstag, 30. Mai, gegen 21.00 Uhr, konnte eine Polizeistreife am Frankfurter Ring (Milbertshofen) zwei Motorräder und ein Quad dabei beobachten, wie diese mit überhöhter Geschwindigkeit Fahrzeuge auf beiden Fahrspuren überholten. An der Kreuzung zur Schleißheimer Straße positionierten sich die drei Fahrzeuge nebeneinander an der Haltelinie. Es fand zwischen den dreien eine Diskussion statt, vermeintlich ging es hierbei um eine Absprache zu einem Rennen. Als dann die Ampel auf Grün schaltete, beschleunigten alle drei Fahrzeuge stark, bis auf etwa 100 km/h. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit hier liegt bei 60 km/h. Erst jetzt konnten die Fahrer durch die Polizei gestoppt werden.

Es handelte sich um einen 34-Jährigen aus München mit einem Yamaha Quad. Einem 30-jährigen Münchner mit einer Suzuki und einem 17-Jährigen aus München, der auf einer Yamaha unterwegs war. Der Jugendliche war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen die drei Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Zudem erwartet den Fahrer der Suzuki eine Strafanzeige nach dem Führerscheinrecht.

Rennen Nummer Zwei

Am Samstag, 30. Mai, gegen 22.15 Uhr, erhielt die Polizei eine Mitteilung über ein illegales Kraftfahrzeugrennen in der Gertrud-Grunow-Straße (Schwabing). Mehrere Passanten hielten einen Fahrzeugführer fest, der kurz davor ein Rennen gefahren sein soll. Zwei Streifen der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) fuhren zum Einsatzort. Vor Ort wurde ein 25-Jähriger mit Wohnsitz im östlichen Münchner Landkreis angetroffen. Bei der Kontrolle des 25-Jährigen auf seine Fahrtüchtigkeit konnte ein Atemalkoholwert von über einem Promille festgestellt werden.

Gegen den VW-Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr infolge Alkohol und die Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen eingeleitet. Vor Ort wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde von einer Beschlagnahme des Fahrzeuges abgesehen.

Rennen Nummer Drei

Am Montag, 1. Juni, gegen 1.25 Uhr, fielen einer Polizeistreife zwei Fahrzeuge auf, die mit überhöhter Geschwindigkeit auf dem Innsbrucker Ring (Ramersdorf) in südlicher Fahrtrichtung unterwegs waren. Von einer Ampel aus starteten der BMW und der Audi und beschleunigten auf etwa 160 km/h innerorts. Beide Fahrzeuge konnten gestoppt werden.

Hierbei stellte sich heraus, dass der Audi von einem 36-jährigen Münchner und der BMW von einem 29-jährigen Münchner gefahren wurden. Gegen beide Fahrer wurde eine Strafanzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Nach Anordnung der Staatsanwaltschaft München I wurden beide Führerscheine sowie die beiden Fahrzeuge beschlagnahmt.

Rennen Nummer Vier

Am Montag, 1. Juni, gegen 20:05 Uhr, konnten Polizeibeamte der 2. Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums München zwei Fahrzeuge feststellen, die auf der Schleißheimer Straße (Milbertshofen) an der Kreuzung zur Detmoldstraße ihre Fahrzeuge stark beschleunigten. Die beiden BMW wechselten bis zur nächsten Ampel in einer aggressiven Fahrweise jeweils die Fahrspuren.

Beide Fahrzeuge konnten angehalten werden. Gegen die 20- und 26-jährigen Münchner wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen eingeleitet. Die Führerscheine beider Tatverdächtigen wurden beschlagnahmt. Es handelte sich um Leihwagen, die der Vermietfirma übergeben wurden. Bei allen vier Fällen führt die Münchner Verkehrspolizei die weiteren Ermittlungen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Paul Zinken/d (Symbolbild)

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