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Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

Bundespolizei beendet 10.000 Euro teuere Schleusertour auf A93

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Rosenheim/Kiefersfelden - Am Montag, den 28. Januar, nahm die Bundespolizei bei Grenzkontrollen auf der A93 zwei Reisende fest. Das Ehepaar aus dem Iran reiste mit gefälschten Pässen und hatte offenbar eine langwierige Schleusertour hinter sich, für die sie tausende Euro bezahlen mussten.

Auf Höhe Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten den Bus, der von Barcelona nach München unterwegs war. Bei der Überprüfung von zwei angeblich serbischen Insassen stellte sich schnell heraus, dass deren Ausweise gefälscht waren. Im Gepäck wurde zudem ein rumänischer Pass gefunden. Dabei handelte es sich ebenfalls um eine Fälschung. Laut ersten Aussagen stamme das Pärchen tatsächlich aus dem Iran. Insgesamt 10.000 Euro hätten die Iraner für ihre organisierte Schleusung nach Europa gezahlt. Die falschen Dokumente wären ihnen auf einem „griechischen Markt“ für jeweils bis zu 1.000 Euro angeboten worden.

Anklage als Konsequenz

Da das Ehepaar bei der Kontrolle der Bundespolizei die gefälschten Ausweise vorgelegt hatte, wurden sie wegen Urkundenfälschung und versuchter illegaler Einreise angezeigt. Da sie ein Schutzersuchen geäußert hatten, sind sie vorerst an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet worden. Für die anstehenden Strafverfahren mussten die iranischen Staatsangehörigen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vorab insgesamt 500 Euro als Sicherheit hinterlegen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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