Polizeikontrolle auf A93

Gefälschter Ausweis steckte im BH

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Flintsbach - Die Bundespolizei hat am Montag, 8. Juli, einen Syrer beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Der 20-Jährige hatte vergeblich versucht, Bundespolizisten bei der Grenzkontrolle auf der Inntalautobahn mit einem gefälschten Ausweis zu täuschen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Mit einer falschen Identitätskarte war auch eine somalische Busreisende unterwegs. Die 24-Jährige wollte die Fälschung, die sie unter ihrem BH versteckt hatte, nach Deutschland schmuggeln.

Am Sonntagnachmittag kontrollierte die Bundespolizei am Autobahn-Parkplatz Kranzhorn die Fahrgäste eines in Italien zugelassenen Fernreisebusses. Bei der Überprüfung der Papiere eines jungen Mannes, stellte sich rasch heraus, dass das vorgezeigte italienische Dokument eine „glatte“ Fälschung ist. Wegen des Verdachts der Urkundenfälschung musste der syrische Staatsangehörige den Bus, mit dem er in Richtung München unterwegs war, verlassen und den Bundespolizisten zur Dienststelle nach Rosenheim folgen. Aufgrund der klaren Beweislage beantragte die Staatsanwaltschaft bei Gericht die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens. Bereits am Montag wurde der festgenommene Syrer vom Rosenheimer Amtsgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 450 Euro verurteilt und anschließend nach Österreich zurückgewiesen.

Eine Afrikanerin, die ebenfalls mit einem falschen Ausweis im Reisebus nach München fahren wollte, hatte unmittelbar nach der grenzpolizeilichen Kontrolle das Land wieder zu verlassen. Die Somalierin gab gegenüber den Kontrollbeamten zunächst an, keine Dokumente mitzuführen. Als eine Bundespolizistin die Frau durchsuchte, kam allerdings eine italienische Identitätskarte zum Vorschein. Die Karte konnte sogleich als Fälschung entlarvt werden. In der Rosenheimer Dienststelle gab die festgenommene Migrantin an, mithilfe von Schleusern über Griechenland nach Italien gebracht worden zu sein. Dort habe sie von den Schleppern für zusätzliche 600 Euro den falschen Ausweis und die Busfahrkarte bekommen. Sie erklärte zudem, bereits nach ihrer Ankunft in Griechenland registriert worden zu sein. Die Bundespolizei verweigerte der somalischen Staatsangehörigen die Einreise und wies die Frau nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen nach Österreich zurück.

Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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