Lkw-Fahrer hatte sein Fahrzeug „verloren“

Er fror und zitterte am ganzen Körper: Mann im Schlafanzug verirrt sich in Stephanskirchen

Stephanskirchen - Es muss ein erbarmenswerter Anblick gewesen sein: Komplett durchfroren, nur mit einem Schlafanzug bekleidet, wurde ein 47-Jähriger in Stephanskirchen aufgefunden.

Pressemitteilung im Wortlaut:

An einer Bushaltestelle konnte ein 47-jähriger Mann aus Litauen angetroffen werden. Er war nur mit einem Schlafanzug bekleidet, fror und zitterte am ganzen Körper.

Die Verständigung mit dem Mann gestaltete sich für die Polizeibeamten schwierig, doch mit „Händen und Füßen“ konnte dann erfragt werden, dass der Mann mit seinem Sattelzug unterwegs war und im Raum Rosenheim seine Lenk/Ruhezeit abhalten wollte. Er beabsichtigte, sich noch etwas zum Essen und Trinken zu kaufen, verließ deshalb das Führerhaus seines Lkws und verirrte sich dann in Stephanskirchen.

Die Beamten nahmen den Mann mit zur Dienststelle, dort konnte er sich aufwärmen. Da er seinen Lkw-Schlüssel mit dabei hatte, dort auch das Kennzeichen notiert war, wurde nach Suchmaßnahmen der geparkte Sattelzug im Bereich der Miesbacher Straße auf einem Parkplatz festgestellt. Der Litauer wurde anschließend wieder zurück zu seinem Lkw verbracht und war darüber offenbar sehr dankbar, froh und glücklich. 

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Pixabay (Symbolbild)

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