Schutz für bayerische Greifvögel

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Um die Population von Stein- und Seeadlern sowie Bartgeiern in Bayern zu erhöhen, ergreifen die Bayerischen Staatsforsten und der LBV für diese in Bayern seltenen Vogelarten Maßnahmen.

Durch die Nutzung bleifreier Munition beim Abschuss von Wild und einem verstärkten Belassen der geschossenen nicht verwertbaren Tiere als Nahrungsquelle vor Ort sollen die Zahlen der großen Greifvögel in Bayern stabilisiert und nach Möglichkeit erhöht werden.

Alle drei Greifvogelarten sind auf den Verzehr von totem Wild angewiesen. Staatsforsten-Chef Martin Neumeyer: „Grundvoraussetzung für das Verfüttern von geschossenem Wild ist, dass diese mit bleifreier Jagdmunition erlegt werden, um keine Vergiftungen bei den Vögeln zu riskieren.“

Die genauen Gebiete für das Projekt wurden nun festgelegt. Beim Steinadler werden alle Forstbetriebe im Alpenraum beteiligt sein. Beim Seeadler werden Teilflächen auch in Oberbayern – die Forstbetriebe Ruhpolding und Wasserburg – erfasst sein.

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