Planet Heimat fragt nach

Wie müsste der Öffentliche Nahverkehr auf dem Land ausschauen, damit er genutzt wird?

Bettina Schranner,

Kinning bei Niederbergkirchen

Bei uns gibt es keine alltagstauglichen Verbindungen – weder nach Neumarkt-St. Veit noch nach Mühldorf. Vor allem ältere Menschen und Schulkinder sind betroffen. Ohne Auto geht gar nichts, schon allein, weil es keine Nahversorgung mehr gibt. Dabei würden wir gerne unsere Kinder mit dem Bus fahren lassen, etwa zum Musikunterricht. Wenn wenigstens Fahrradwege vorhanden wären. Wir trauen uns nicht einmal, unsere Kinder die 1,7 Kilometer täglich zum Bus nach Niederbergkirchen mit dem Fahrrad zu schicken. Die Strecke ist lebensgefährlich – zu eng und unübersichtlich. Gleiches gilt für Strecke nach Mühldorf. Wenn man über den Ausbau des ÖPNV spricht, muss man auch den Ausbau der Fahrradwege miteinbeziehen.

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