Planet Heimat fragt nach

Renate Koziol Aschau am Inn

Wenn der ÖPNV eine Alternative zum Auto sein will, müssten die Preise angepasst werden. Ein Beispiel: Wir wollten kürzlich eine Arztfahrt von Ampfing nach München-Ost mit der Südostbayernbahn antreten. Aber beim Fahrpreis ist mir die Luft weggeblieben. Hin- und Rückfahrt sollten für zwei Personen 67,60 Euro kosten. Wir sind Rentner mit Schwerbehinderung. Aber beides wirkte sich nicht auf den Preis aus. Aus Kostengründen sind wir dann doch mit dem Auto gefahren. Umweltschutz muss man sich erst einmal leisten können. Warum funktioniert das bei uns nicht wie in Ungarn? Dort können alle EU-Rentner öffentliche Verkehrsmittel kostenlos nutzen.

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