Lernen ohne Bücher?

Digital lernen in der Schule.
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Digital lernen in der Schule.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und viele Experten aus der Wirtschaft fordern, dass Kinder schon früh Schlüsselfähigkeiten in der digitalen Welt erlernen

Wie sehen zeitgemäße digitale Lehr- und Lernsettings aus? Wie können digitale Werkzeuge die Arbeit in Lerngruppen bereichern? Das sind einige der Fragen, die sich bei der Digitalisierung der Schulen stellen.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und viele Experten aus der Wirtschaft fordern, dass Kinder schon früh Schlüsselfähigkeiten in der digitalen Welt erlernen. In den Schulen könnte man etwa von Büchern auf E-books und Tablet-PCs umsteigen. Dies eröffnet weitere Möglichkeiten für Schüler, mit Lehrern zu interagieren. Zum Beispiel kann der Unterrichtsstoff über Programme, Video und Audio vermittelt werden und abstrakte Modelle können visuell erarbeitet werden

Pädagogik muss im Vordergrund stehen.

Manche Schulen haben das Konzept „BYOD“ (Bring Your Own Device – bringe dein eigenes Gerät), bei dem Schüler ihre eigenen Geräte mit dem WLAN der Schule verbinden, das ausschließlich Zugang zu Lerninhalten zulässt.

Experten ermahnen jedoch, dass die Pädagogik im Vordergrund stehen muss. Nicht der Einsatz von Technik ist das Ziel, sondern die Unterstützung individueller Lernwege.

Digitale Medien müssen als Werkzeuge verstanden werden, die möglichst intuitiv bedienbar, vielseitig und unkompliziert im Unterrichtsalltag einzusetzen sind – sie dürfen nicht zum Selbstzweck werden. Pham

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