Grüne Dächer im Trend

Traumhafter Dachgarten.
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Traumhafter Dachgarten.

Durch fortschreitende Flächenversiegelung wächst die Bedeutung von Dachbegrünungen als grüne Oasen mit Nutzen für die Allgemeinheit. Sie verbessern das Mikroklima durch Feinstaubbindung, reduzieren CO2, wirken temperaturausgleichend und fördern die Artenvielfalt.

„Doch auch jeder einzelne, der in eine Dachbegrünung investiert, profitiert: verbessertes Wohnklima durch Wärme- und Hitzeschutz, Lärmreduktion und Schallschutz, verlängerte Lebensdauer der Dachabdichtung sowie geringere Abwassergebühren, da die Bepflanzung Regenwasser speichert“, so Thomas Sperrer, Experte für Garten- und Landschaftsbau bei der BayWa.

Ideal für Dachbegrünungen sind Flachdächer oder Dächer mit einer Dachneigung zwischen einem und fünf Grad. Bei den Begrünungen unterscheidet man zwischen extensiv und intensiv. Extensive Begrünungen – mit niedrigen Moosen, Sukkulenten wie die Fette Henne, Gräsern und Kräutern – erhalten sich weitgehend selbst, auch ohne besondere Pflege. Die Aufbauhöhe für die benötigte Grundlage aus Substrat, Flies oder ähnlichem liegt bei sieben bis 15 Zentimetern. Daraus ergibt sich ein Gewicht von 70 bis 150 Kilogramm pro Quadratmeter. Intensiv bedeutet, dass die Bepflanzung ähnlich der eines Gartens ist, mit Stauden, Büschen oder Sommerblumen. Die Aufbauhöhe liegt zwischen 25 und 50 Zentimeter; Die Auflast liegt bei 300 bis 600 Kilo je Quadratmeter. BayWa/khe

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