BAföG für den Job

Für die Weiterbildung gibt es Geld vom Staat
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Für die Weiterbildung gibt es Geld vom Staat

Aufstiegs-BAföG: Wie der Staat die berufliche Weiterentwicklung fördert.

Der deutsche Staat fördert nicht nur Menschen mit akademische Laufbahnen, sondern auch die, die im Beruf weiterkommen möchten. Seit August gibt es mehr Geld für das Aufstiegs-BAföG (kurz AFBG, hieß bisher „Meister-BAföG“). Diese Förderung unterstützt bei mehr als 700 Fortbildungsabschlüssen wie Meister, Fachwirt, Techniker, Erzieher oder Betriebswirt.

Wer sich also mit einem Lehrgang oder an einer Fachschule auf eine berufliche Fortbildungsprüfung in Voll- oder Teilzeit vorbereitet, erhält Beiträge zum Lebensunterhalt, Zuschüsse zu Kosten von Lehrgängen oder zinsgünstige Darlehen. Die Neuerungen beinhalten eine finanzielle Hilfe für bis zu drei Weiterbildungsstufen – anstatt nur einer wie bisher –, einen Vollzuschuss des Unterhalts bei einer Vollzeitfortbildung und eine Erhöhung der Zuschüsse für die Fortbildungskosten.

Finanzspritze für die Meisterprüfung

Beispielsweise werden Prüfungs- und Lehrgangsgebühren bis zu 15 000 Euro oder Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt bis zu 2000 Euro jeweils zu 50 Prozent bezuschusst. Für den Rest der Summe erhält man ein zinsgünstiges KfW-Bankdarlehen.

2019 wurden rund 167 000 Personen mit AFBG unterstützt. Seit Beginn im Jahr 1996 konnten so rund drei Millionen berufliche Aufstiege zu Führungskräften, Mittelständlern und Ausbildern mit einer Förderleistung von insgesamt rund zehn Milliarden Euro ermöglicht werden. Pham

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