Antworten auf häufige Fragen zur Elektromobilität

SUV-Scham, Diesel-Skandal, teurer Sprit – die Anschaffung eines Elektro-Autos wird immer attraktiver. Doch was muss man beachten? Das Landratsamt Rosenheim bietet über die Wirtschaftsförderstelle und in Zusammenarbeit mit BAYERNenergie e.V. eine Erstberatung zum Thema Elektromobilität an. ElektromobilitätsBerater Wolfgang Zollner verrät, welche drei Fragen ihm dabei am häufigsten gestellt werden.

Wie lade ich mein Elektroauto zu Hause?

Das Laden an einer haushaltsüblichen Steckdose ist aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen. Ein sinnvoller Ladeanschluss für den Privatbereich ist die sogenannte „Wallbox“ (Wandladestation). Diese ermöglicht abhängig vom Fahrzeugtyp eine deutlich höhere Leistung und somit kürzere Ladezeiten.

Verfügen Elektroautos über die notwendige Reichweite?

Die Reichweiten heutiger Elektroautos liegen auf Grund der immer größer werdenden Batterien bereits deutlich über der durchschnittlichen Tagesfahrleistung in Deutschland. Die weiter ansteigende Anzahl öffentlicher Ladesäulen führt darüber hinaus zu einer immer besseren Versorgungssicherheit.

Ab 2021 werden die ersten Fotovoltaikanlagen zur Stromerzeugung aus der EEG-Förderung fallen. Lohnt es sich deshalb, die eigene PV-Anlage auch zur Stromversorgung von Elektrofahrzeugen zu verwenden?

Ja, in vielen Fällen. Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung und steigender Stromkosten ist der Eigenverbrauch und somit auch das Laden eines E-Fahrzeuges mit eigenem PV-Strom meist eine lohnende Sache. Der Idealfall ist gegeben, wenn das Elektroauto tagsüber zu Hause geladen werden kann.

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