Aktion Schutzwald

Aktion im RevierBayrischzell. Uhlig
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Aktion im RevierBayrischzell. Uhlig

Vorbildliches Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“

Die Vereinten Nationen haben die Aktion Schutzwald vom Alpenverein als vorbildliches Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet.

Die Aktion Schutzwald gibt es seit 1984 und wird jährlich vom Deutschen Alpenverein in enger Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung durchgeführt. Der direkteste Einsatz kommt aber von den ehrenamtlichen Helfern. So auch in den Revieren Bergen und Reit im Winkl. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Wichtigkeit des Schutzwaldes in die Gesellschaft zu tragen“, sagt Paul Höglmüller, zuständiger Forstbetriebsleiter in Ruhpolding.

Die Freiwilligen helfen während jeweils fünftägiger Arbeitseinsätze bei der alpinen Schutzwaldpflege und -sanierung. Unter fachlicher Anleitung werden in unterschiedlichen Bergregionen Bäume gepflanzt, Zugangswege gepflegt, Hochsitze gebaut, Sturmflächen geräumt oder Jungwald gepflegt.

„Ich bin jedes Mal begeistert vom großen Engagement der Freiwilligen. Auch wenn sie oft das erste Mal mit dem Handwerksgerät zu tun haben, sind sie mit einer großen Begeisterung und auch großem Geschick dabei“, so Höglmüller.

Bei ihren Einsätzen lernen die Helfer den Bergwald aus einer anderen Perspektive kennen und leisten einen Beitrag zum Naturschutz. Ohne den Schutzwald wären Teile der Alpen unbewohnbar. Er hält Steinschlag, Felsstürze, Muren und Lawinen von den Tallagen fern. Gleichzeitig ist er wichtig für das Trinkwasser und bietet Tieren und Pflanzen Lebensraum.

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