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Mitreißender Krönungsball

Bad Aibling - Mit einem fulminanten Krönungsball startete die Faschingsgilde Bad Aibling in ihr 40-jähriges Jubiläum.

Voller Kurhaussaal, passende Musik der Band «Flashdance», launige Antrittsrede, klassischer Prinzenwalzer, neu einstudierter Gardemarsch und eine fetzige Show der Gardenmädels in neuen Kostümen waren der äußere Rahmen dieses ersten Großereignisses im «kurzen, aber intensiven Fasching 2008» wie Bürgermeister Felix Schwaller bemerkte.

Traditionell begann der Krönungsball mit dem Eröffnungswalzer der Aktiven. Offen blieb, wer dabei mehr Freude hatte, die Senatoren der Gilde, die die feschen Gardemädels aufs Parkett führten, oder die Mädels selbst, weil ihnen die «älteren Herren» mit ihrer Souveränität das Lampenfieber vorm ersten Auftritt nahmen. Egal - der Auftakt war gelungen. Es bedurfte nicht einmal der üblichen Aufforderung zum Tanz, bis sich die Ballgäste, darunter viel lokale Politikprominenz sowie das Präsidium und die Prinzenpaare 2007 und 2008 vom Faschingsverein Mangfalltal den Aktiven der Aiblinger Gilde anschlossen.

Angeführt wurde der Einzug vom Prinzenpaar des Vorjahres, Marinus Gartmeier und Brigitte Kellerer, die an diesem Abend verabschiedet wurden. «Das Warten hat ein Ende», so Gildepräsident Robert Krämer nach erneutem Einzug des Elferrates in den Ballsaal. «Das Prinzenpaar im Jubuläumsjahr steht bereit».

Prinzessein Theresa I. (Krabichler) von Ross und Thal und Prinz Johannes I. (Rottmüller) vom Blaulicht-Millieu zogen würdevoll ein und wurden von ihren närrischen Untertanen mit tosendem Applaus empfangen. Der Prinz standesgemäß in Uniform, die an seinen Zivilberuf als Polizist erinnern soll, aber durch ihr Aussehen im Stil eines k.u.k.-Monarchen und mit dem Aiblinger Stadtwappen auf dem linken Arm deutlich machen: Hier kommt ein echter Aiblinger Herrscher. Prinzessin Theresa bestach durch ein langes, figurbetontes Kleid, ganz in gelbem Stoff. Geschneidert hatte die «Hoheitlichen Gewänder» Irmgard Gartmeier. «Bevor ich die Frage nachher allen 500 Ballgästen einzeln beantworten muss, sag ich es lieber gleich, freilich bin ich nervös», begann der Prinz seine Antrittsrede. Auch damit hatte er sich in die Herzen der Untertanen geredet. Prinzessin Theresa berichtete ebenfalls launig vom «Antrag» ihres Prinzen und sorgte mit dem Spruch «er hot mi net lang überreden müassen», für Lacher. Bürgermeister Schwaller übergab dem Prinzenpaar klaglos den Stadtschlüssel. «Ich hoffe, ich bekomme den am Aschermittwoch wieder», so das Stadtoberhaupt. Nachdem Josef Steffl als Kellner fungierte, auch alle auf den Fasching 2008 angestoßen hatten und der obligatorische Ordensregen auf alle Personen des öffentlichen Lebens niedergegangen war, hieß es «Garde, marsch» und die Gardemädels in ihren Marschkostümen zeigten, was sie unter Leitung von Nicole Schulze und Natalie Krämer sowie Martina Schlosser, die für den späteren Showtanz verantwortlich zeichnete, in harter Trainigsarbeit gelernt hatten. Der donnernde Applaus war berechtigt. Ebenso wie beim anschließenden Prinzenwalzer, den die Tollitäten anmutig aufs Parkett legten und der die erste Zugabe, bei der die Besucher erstmals das Motto «Las Vegas» vorgestellt bekamen, herausforderte. Einstudiert hatten die beiden den Tanz in der Rosenheimer Tanzschule.

Bevor die Gäste wieder aufs Tanzparkett strömten, hatte Senatspräsident Konrad Gartmeier die Aufgabe, den Orden «pour le Gloré» für besondere Verdienste zu verleihen - an den «Direktor im Ruhestand» der Volks- und Raiffeisenbank Rosenheim-Mangfalltal, Dietmar Dambach.

Nach der internen Ordensverleihung im kleinen Kurhaussaal, wo Theo Krämer, langjähriger Aktiver der Gilde, durch Verleihung von Kappe und Orden in die Reihen des Senats aufgenommen wurde, folgte der letzte Höhepunkt des Krönungsballs: Spieltisch, Jetons, Karten und ein «Pokerface» stimmten auf die Show der Garde ein. Sie hatte sich in «brandheiße Vegas-Miezen» verwandelt und bot eine fetzige Show. Das Weißwurstessen um Mitternacht aus der Küche von Werner Flagl, der letztmals den Ball bewirtete und sichtlich bewegt den Dank des Präsidenten sowie den Orden für seine langjährige Unterstützung entgegennahm, beendete den offiziellen Teil, doch wurde noch lange in den Aiblinger Fasching 2008 hineingetanzt

uhe

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