Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


VERSUCHTE TÖTUNGEN

Zwei Messerstechereien, zwei Schwerverletzte in der Region

  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
    schließen

Zwei schwer verletzte Männer mit Stichwunden landeten am Wochenende innerhalb von 24 Stunden im Krankenhaus. Kriminalpolizei Rosenheim und Staatsanwaltschaft ermitteln. In Rosenheim wurde ein 20-Jähriger niedergestochen, in Raubling ein 54-jähriger Fernfahrer.

Rosenheim/Raubling – Am Samstagabend gegen 22.10 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Rosenheim ein Anruf ein, dass in der Klepperstraße in Rosenheim eine Person mit Stichverletzungen liege. Polizei und Rettungsdienst trafen dort auf einen schwer verletzten 20-jährigen Mann sowie dessen 15-jährige Begleiterin.

Mehrere Messerstiche in den Oberkörper

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge, so Pressesprecher Martin Emig vom Polizeipräsidium, waren der 20-Jährige und die 15-Jährige kurz vor der Tat auf einen 16-jährigen Rosenheimer und einen 18-Jährigen aus Nußdorf am Inn getroffen. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der der 20-Jährige mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper schwer verletzt wurde. Die 16- und 18-jährigen Jugendlichen flüchteten.

Das könnte Sie auch interessieren: Mindestens ein Toter bei Messerstechereien in London

Das Opfer wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. „Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass die Stiche nicht zum Tode führten“, so Emig.

Der Kriminaldauerdienst und das zuständige Kommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahmen die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

18-Jährigen nach kurzer Zeit festgenommen

Im Laufe der Nacht nahmen die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen Fahrt auf, uniformierter und ziviler Streifen der Landes- und Bundespolizei sowie eine Spezialeinheit des Polizeipräsidiums München waren unterwegs. Und verbuchten schnell Erfolg: Der 18-jährige Nußdorfer wurde gegen 23.30 Uhr zuhause vorläufig festgenommen.

16-Jährigen erwischte die Polizei am nächsten Morgen

Der geflüchtete 16-Jährige, gegen den sich laut Emig in der Folge der dringende Tatverdacht richtete, blieb zunächst verschwunden. Er wurde schließlich am frühen Sonntagvormittag im Bereich der Äußeren Münchner Straße widerstandslos festgenommen.

Lesen Sie auch: Kripo-Beamter: „Alle Körperteile sorgfältig vom Rumpf abgetrennt“

Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, beantragte einen Untersuchungshaftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdeliktes, den der zuständige Ermittlungsrichter Montag Vormittag erließ. Der 16-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Der 18-jährige Nußdorfer wurde aufgrund der Erkenntnisse aus den Ermittlungen zwischenzeitlich wieder entlassen.

Messerstecherei im Lkw-Führerhaus

Bereits einen Tag zuvor kam es zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen einem Fernfahrer und seiner Begleiterin auf einem Lkw-Rastplatz in der Gemeinde Raubling. Zwischen dem 54-jährigen Lkw-Fahrer und seiner 24-jährigen Beifahrerin, die beide aus Norddeutschland stammen, kam es nach derzeitigem Ermittlungsstand am Freitag kurz vor 23 Uhr im Führerhaus des Lastwagens zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung.

Täterin und Opfer stark alkoholisiert

In der Folge des Streits zwischen den beiden laut Polizei stark alkoholisierten Personen griff die 24-jährige zu einem Küchenmesser und fügte ihrem Opfer eine tief klaffende Wunde am Hals, knapp neben der Halsschlagader, zu.

Lesen Sie auch: Ehemann versuchte wohl Frau (51) zu töten: So geht es der Rosenheimerin

Eine Angestellte des Rasthofes wurde kurze Zeit später zufällig auf die Situation aufmerksam und verständigte die Polizei und den Rettungsdienst, der den 54-Jährige schwerstverletzt ins Krankenhaus brachte.

Die dringend tatverdächtige 24-jährige Frau wurde festgenommen, in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert und wegen versuchter Tötung angezeigt. sylvia Hampel

Kommentare