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Juliane aus Raubling und Anna aus Neubeuern

2700 Höhenmeter für guten Zweck - Zwei Freundinnen aus der Region wandern erneut für Rosenheimer Kinderheim 

Gemeinsam im Sonnenschein: Juliane Jäger (links) aus Raubling und Anna Winkler aus Neubeuern auf der Aschauer Sonnwendwand.
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Gemeinsam im Sonnenschein: Juliane Jäger (links) aus Raubling und Anna Winkler aus Neubeuern auf der Aschauer Sonnwendwand.
  • Korbinian Sautter
    VonKorbinian Sautter
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Das Wandern für den guten Zweck geht in die zweite Runde. Vor rund einem Jahr starteten Juliane Jäger aus Raubling und Anna Winkler aus Neubeuern eine Spendentour in der Region und sammelten mithilfe von Sponsoren 2800 Euro für das Rosenheimer Kinderheim „Schöne Aussicht“ (wir berichteten).

Rosenheim/Raubling/Neubeuern – Nachdem die beiden ihre Wanderung im Mai 2021 am Sudelfeld beendeten, wollen sie ihre Tour nun fortsetzen und weitere Höhenmeter zusammenbringen. Mit der Erfahrung aus dem vergangenen Jahr und den ersten beteiligten Firmen im Rücken soll es diesmal noch ein Stück weiter gehen.

30 Kilometer bis zum Spitzingsee

„Wir haben letztes Jahr schon gemerkt, dass da noch mehr gegangen wäre“, gibt sich Winkler optimistisch. Seit Januar stand für sie und ihre Freundin fest, ihre Leidenschaft wieder für einen guten Zweck zu nutzen. Unter dem Namen „Mount Charity“ suchten sie sich also wieder Unterstützung aus der Region und planten ihren zweiten Spendenlauf am 28. Mai mit Start am Sudelfeldpass.

Acht Gipfel sollen diesmal erklommen werden, um nach circa 30 Kilometern und 2700 Höhenmetern am Ende des Tages am Spitzingsee zu landen. „Wir haben uns eine Route überlegt, um zum einen noch mehr Höhenmeter zu sammeln und zum anderen in Ecken zu kommen, wo auch wir noch nie waren“, meint Jäger. Ihre Route führt sie nun über Seebergkopf - Ruchenköpfe - Auerspitz - Rotwand - Hochmiesing - Taubenstein - Raukopf und Aiplspitz.

Private Spender können sich auch beteiligen

Mit der verlängerten Tour erhoffen sich beide, dass sogar noch etwas mehr Geld als im vergangenen Jahr zusammenkommt. Rund 17 Unternehmen aus der Region haben bereits ihre Unterstützung zugesichert, wodurch schon mehr als 2300 Euro eingesammelt werden können – Tendenz steigend. Denn die privaten Spender sind aktuell noch gar nicht mit eingerechnet. Wer sich noch beteiligen möchte, kann sich über die E-Mail-Adresse its.mountain.time2@gmail.com mit den beiden in Verbindung setzten.

Leiterin des Rosenheimer Kinderheims ist begeistert

Als zusätzlichen Anreiz werden unter den Spenden Sachpreise verlost. Zudem gab es bereits jetzt erste Überraschungen für das Kinderheim. „Solche Spenden werden von den Kindern immer mit großen Hallo angenommen“, weiß Wilhelmine Hansen, Leiterin des Rosenheimer Kinderheims. Sie war schon im vergangenen Jahr begeistert, mit wie viel Engagement und Herzblut die beiden Freundinnen „losmarschierten“.

Das eingesammelte Geld soll wieder einem sportlichen Zweck zugutekommen. „Wir können damit unsere Radwerkstatt ausstatten und Ersatzteile für unsere Räder kaufen“, meint Hansen. Zudem sei eine hauseigene BMX-Strecke geplant.

Erfahrung mit den Gipfeln der Region bringen die Grundschullehrerinnen genug mit. Seitdem sie sich vor etwa drei Jahren auf einem Geburtstag einer gemeinsamen Freundin kennengelernt haben, sind sie im Schnitt jede Woche einmal in den Bergen unterwegs. Dementsprechend zuversichtlich sind die Wanderbegeisterten, dass sie auch die lange Tour gut bewältigen werden.

Teil Drei von „Mount Charity“ möglich

Auch für die Zukunft haben die beiden Pläne. „Man braucht erst einmal ein paar Wochen Ruhe“, resümiert Jäger mit Blick auf die vielen Gespräche und Termine im Vorfeld der Wanderung. „Da steckt schon mehr Arbeit drin, als man zunächst denkt“, stimmt Winkler zu. Trotzdem könnten sich beide vorstellen, dass spätestens im Winter wieder das Gefühl hochkommt, es doch wieder anzupacken. „Es gibt uns enorm viel, wenn wir im Kinderheim sind und sehen, wie sich alle Beteiligten freuen“, sagt Winkler. Eine weitere Tour über die Gipfel der Region ist dementsprechend nicht unwahrscheinlich.