Zigarettenschmuggel aufgeflogen

Die Rosenheimer Bundespolizei hat auf der A 8 zwei mutmaßlichen Schmugglern das Handwerk gelegt. Beide Ukrainer befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des Zollfahndungsamts München dauern an.  Foto re
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Die Rosenheimer Bundespolizei hat auf der A 8 zwei mutmaßlichen Schmugglern das Handwerk gelegt. Beide Ukrainer befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen des Zollfahndungsamts München dauern an. Foto re

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat die Bundespolizei auf der A8 bei Bad Feilnbach zwei mutmaßliche Schmuggler verhaftet. Die beiden Ukrainer hatten knapp 60000 Zigaretten in

Rosenheim/München - Fahrer und Beifahrer hatten sich bei der Kontrolle zunächst ordnungsgemäß ausweisen können. Der Blick in den Kofferraum des Pkws offenbarte den Rosenheimer Bundespolizisten allerdings, dass die Männer im Alter von 23 und 25 Jahren einige Stangen Zigaretten zu viel transportierten. Den Fahndern schwante zudem, dass die gefundene Menge noch längst nicht alles war. Zusammen mit den Beamten des Zolls fanden sie schließlich insgesamt rund 300 Zigarettenstangen, die in Taschen, Koffern sowie verschiedenen Hohlräumen des Autos verborgen waren.

Das Zollfahndungsamt München ermittelt inzwischen wegen eines Verstoßes gegen die Abgabenordnung. Nach ersten Erkenntnissen wurden die Zigaretten ursprünglich in Polen beschafft und sollten unverzollt nach Italien geschafft werden. Der Steuerschaden, der durch die Schmuggelaktion entstanden wäre, hätte etwa 10000 Euro betragen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II ordnete der Ermittlungsrichter die Untersuchungshaft der beiden ukrainischen Staatsangehörigen an. re

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