"Wir schaffen das!" – Das erlebte 2015 die Bundespolizei in Rosenheim

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Dr. Rainer Scharf (48), damals wie heute Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

2015 hatte die Rosenheimer Bundespolizei nach Angaben von Dr. Rainer Scharf (48), damals wie heute Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, ihre bislang größte Herausforderung zu bewältigen: Ab September hatte die Inspektion mit den beiden Übergangsstellen in Rosenheim und Freilassing pro Monat durchschnittlich über 50.000 Migranten gezählt. 

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Mehrere hundert Mitarbeiter

"Mit dem Zählen war es aber nicht getan", erinnert sich Scharf zurück. "Der Anspruch war, die Migranten zu durchsuchen, zu befragen, zu registrieren und geordnet an Aufnahmestellen weiterzuleiten." Hierbei wurde die Inspektion laut Scharf von mehreren hundert Mitarbeitern anderer Bundespolizeidienststellen, des Zolls, der Bundeswehr oder des Malteser Hilfsdienstes unterstützt. 

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In Rosenheim dienten am Bahnhofsvorplatz Container und Zelte, auf dem Bundespolizei-Gelände eine Turnhalle der Erstversorgung. Scharf: "Für die weitere Registrierung war sogar ein Liegenschaftsgebäude zur ,Bearbeitungsstraße' umfunktioniert worden."

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