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Winterpause trotz milder Witterung

Stabiler Arbeitsmarkt: In der Stadt Rosenheim lag die Arbeitslosenquote im Januar bei 5,6 Prozent (Vorjahr 5,3 Prozent), im Landkreis Rosenheim betrug sie 3,3 Prozent (Vorjahr 3,4 Prozent).
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Stabiler Arbeitsmarkt: In der Stadt Rosenheim lag die Arbeitslosenquote im Januar bei 5,6 Prozent (Vorjahr 5,3 Prozent), im Landkreis Rosenheim betrug sie 3,3 Prozent (Vorjahr 3,4 Prozent).

Der Winter hinterlässt auch heuer seine Spuren auf dem Arbeitsmarkt in der Region: Im Januar waren in Stadt und Landkreis Rosenheim 6185 Menschen arbeitslos gemeldet, 1031 mehr als im Vormonat und 108 mehr als im Januar 2013. Das entspricht einer Arbeitslosenqote von 3,8 Prozent. Im Dezember hatte die Quote 3,2 Prozent betragen.

Rosenheim/Landkreis - Für die Leiterin der Rosenheimer Agentur für Arbeit, Dr. Nicole Cujai, kommt die Entwicklung nicht überraschend: "Wie erwartet ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar - trotz zunächst frühlingshafter Temperaturen - angestiegen. Bereits im Dezember zeichnete sich ab, dass viele Firmen, deren Mitarbeiter in witterungsabhängigen Berufen tätig sind, diese entlassen werden." Viele von ihnen hätten aber bereits eine Wiedereinstellungszusage. Cujai hofft, dass ein Großteil dieser sogenannten "Wiedereinsteller" schnell auf ihre Arbeitsplätze zurückkehren wird: "Die Auftragslage ist - wie uns die Firmen signalisieren ausgesprochen gut, und das Wetter würde ja auch mitspielen."

Für die Stadt Rosenheim errechnet sich eine Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent. Derzeit sind 1856 Bürger ohne Arbeit. Bei den SGB-III-Kunden, die durch die Arbeitsagentur betreut werden, erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 196 auf 852. Für 1004 SGB-II-Kunden, 34 mehr als im Dezember, ist das Jobcenter Rosenheim Stadt zuständig.

Der Landkreis Rosenheim hat aktuell mit 3,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote im gesamten Agenturbezirk. Hier sind 2856 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 718 mehr als im Vormonat. Darüber hinaus kümmert sich das Jobcenter Landkreis Rosenheim um 1473 erwerbslose SGB II-Kunden (83 mehr als im Dezember). Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt für den Landkreis liegt demzufolge bei 4329.

Die Arbeitslosenquote im gesamten Agenturbezirk, zu dem auch die Landkreis Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen gehören, ist auf 3,77 Prozent angestiegen, im Vorjahr betrug die Januarquote ebenfalls 3,7 Prozent.

Von den insgesamt 10 200 Arbeitslosen sind 960 (plus 60 zum Vorjahr) unter 25 Jahre alt, 2370 (plus 140 zum Vorjahr) gehören zur Altersgruppe der über 55-Jährigen, 2060 (plus 80 zum Vorjahr) sind Langzeitarbeitslose, das heißt sie sind seit einem Jahr und länger ohne beitragspflichtigen Job.

Mehr junge Menschen ohne Job

Bei den jüngeren Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren hat die Agentur einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 28 Prozent verzeichnet. Dr. Nicole Cujai: "In Anbetracht der Diskussion um die Fachkräftegewinnung wollen wir diejenigen, die noch keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, ansprechen und motivieren, eine Ausbildung zu machen oder den Berufsabschluss nachzuholen." Bei älteren Arbeitnehmern prüfe die Agentur, ob eine Qualifizierung im Rahmen einer beruflichen Fortbildung oder über Sonderprogramme möglich ist.

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