Herbstfest-Ersatz

„Sommer in Rosenheim“ gestartet  – Ableger "StadtLeben" für Familien am Samstag

  • Rosi Gantner
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„Sommer in Rosenheim“ – der Ersatz für das Herbstfest hat begonnen. Gleich am ersten Tag gab es eine Szene, die für gute Stimmung sorgte. Ein Paketauto spielte dabei eine Nebenrolle  - wie unser Video zeigt.

Update 6. August

 „Sommer dahoam“ - so geht es weiter

Rosenheim. Die Sozialraumteams der Stadt Rosenheim sowie weitere Institutionen tragen den „Sommer in Rosenheim“ mit „Sommer dahoam“ in die Stadtteile. Parallel zum „Sommer in Rosenheim“ soll mit „Sommer dahoam“ auch in den Stadtteilen Urlaubsfeeling aufkommen.

Noch bis zum 5. September erwartet Familien ein buntes Programm bei „Sommer dahoam“: Paddeln auf der Mangfall, Abenteuerspiele und Kreativangebote, Grillabende und Brotbacken. 

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„Die Corona-Pandemie war insbesondere für Familien eine außergewöhnliche Belastungssituation. Sie mussten enorme Herausforderungen bewältigen und verdienen nun ein Stück weit Normalität und Erholung. Die Sozialraumteams und ihre Träger sowie die zahlreichen Unterstützer leisten gemeinsam großartige Arbeit “, so Schirmherrin Andrea März, die das Projekt von Anfang an unterstützt hat.

Am Samstag lädt die Stadtbibliothek zum gemeinsamen Frühstück mit Rahmenprogramm an den Salzstadel. „Rosenheim frühstückt“ beginnt um 9 Uhr und ist der Auftakt des Projektes „StadtLeben“.

Hier finden Sie das aktuelle Programm oder auch hier.

Beim „Sommer in Rosenheim“ darf natürlich auch das Theater nicht fehlen: Am Samstag wird „Käfer Mary und die Kakerlakenmafia“ von und mit Johanna Bittenbinder aufgeführt. 

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Update 23. Juli: 

„Sommer in Rosenheim“: Das Programm für die kommenden Tage

An den kommenden Veranstaltungstagen, Donnerstag, 23. Juli und Samstag, 25. Juli, geht es bei „Sommer in Rosenheim“ vor allem musikalisch weiter. Am Donnerstag werden das „Duo Fragipani“ und „Sebastian Gigglinger´s Clarinet Jazz“ zu hören sein, am Samstag folgen die „Veterinary Street Jazz Band“, bekannt aus der Knoff-Hoff-Show, der „Chor der Innphilharmonie“ und das Trio „Soul Sofa“. Fröhliche Sommerstimmung verbreiten auch am Samstag wieder die sogenannten Walking Acts, die auf Stelzen, scherzend und musizierend durch die Innenstadt ziehen werden.

Hier finden Sie das aktuelle Programm

Update 19. Juli

Ein Paketauto und gute Stimmung

In diesem Jahr muss das Rosenheimer Herbstfest wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Dafür gibt es "Sommer in Rosenheim", das heute begonnen hat.

Und auch ohne gewohnte Volksfest-Highlights gibt es gute Stimmung un deine Menge zu sehen. Zum Beispiel starke Männer auf Stelzen.

Auch bei „Sommer in Rosenheim“: Zwei Graffiti-Künstler zeigen ihre Arbeit.

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Update 16. Juli

Clowns, Artisten und Musiker in der Rosenheimer Innenstadt

Pressemeldung der Stadt Rosenheim

Rosenheim. Oberbürgermeister Andreas März, 2. Bürgermeister Daniel Artmann, 3. Bürgermeisterin Gabriele Leicht, Werner Oeckler von der Landesgartenschau GmbH und Karl Göpfert, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling eröffnen am Samstag, den 18. Juli, 11 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz den „Sommer in Rosenheim“.

Das Mittelmeerorchestra sorgt beim "Sommer in Rosenheim" mit Musik für Unterhaltung.

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„Die Besucher unserer Innenstadt erwartet sieben Wochen lang ein Reigen kultureller Kleinformate. Damit wollen wir zum Besuch unserer Innenstadt animieren, nach den harten Wochen des Corona-Lockdowns wieder Leben in die Innenstadt bringen und regionalen Künstlern die Chance geben, sich wieder vor Publikum zu präsentieren“, so Oberbürgermeister Andreas März zur Zielsetzung des „Sommers in Rosenheim“.

Dabei spielt der Sicherheitsaspekt eine große Rolle: Geschultes Sicherheitspersonal wird darauf achten, dass die geltenden Regeln eingehalten werden. Auch die Künstler und Musiker sollen ihr Publikum für die AHA-Maßnahmen“ (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske) sensibilisieren.

„Man kann die Innenstadt trotz Corona unbeschwert genießen - wenn man Abstand hält. Ich bitte alle Besucher auf sich und andere zu achten“, so Werner Oeckler, Veranstalter und Geschäftsführer der LGS 2010 GmbH.

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„Für die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling war es selbstverständlich, ein Projekt zu unterstützen, das Lebensfreude vermitteln und durch ein attraktives Kulturprogramm auch dem innerstädtischen Einzelhandel nach schwierigen Monaten zusätzliche Frequenz bringen soll“, erläutert Vorstandsvorsitzender Karl Göpfert. 

Programm wird immer kurzfristig bekannt gegeben

Die Veröffentlichung des Programms läuft beim „Sommer in Rosenheim“ Corona-bedingt ein wenig anders als üblich: Veranstalter und Künstler bitten um Verständnis, dass manche Veranstaltungsorte erst kurzfristig bekanntgegeben werden können. Das ist ein Beitrag, um Gruppenbildungen größeren Ausmaßes zu vermeiden. „Wenn einmal Pausen entstehen oder Standorte gewechselt werden, geschieht das auch im Interesse des Gesundheitsschutzes für das Publikum“, so Kulturreferent Wolfgang Hauck, der das Programm von „Sommer in Rosenheim“ koordiniert.

Nähere Informationen zur Veranstaltung sowie den Link zum genauen Programm finden sich auf der Seite www.sommer-in-rosenheim.de.

Es gibt eine  "Sommer in Rosenheim" App 

Zur besseren Verbreitung des Programms wird es zum „Sommer in Rosenheim“ auch eine App geben. Die  Firma Maptale, ein Gründerteam aus dem Digitalen Gründerzentrum Stellwerk 18, mit Jonathan Paulsteiner an der Spitze hat die App programmiert. „Es ist ein beispielgebendes Zeichen für den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft, wenn ein IT-Start-Up, das seinerseits vom Engagement der Stadt beim Digitalen Gründerzentrum profitiert, aus eigenem Antrieb einen solchen Beitrag zum ‚Sommer in Rosenheim‘ leistet“, so 2. Bürgermeister und Stellwerk-Manager Daniel Artmann.

Zum Auftakt kommen preisgekrönte Artisten und Clowns, es gibt Theater im Hinterhof, Riesenseifenblasen im Salingarten und natürlich viel Musik.

Alle kulturellen Angebote während des „Sommers in Rosenheim“ sind kostenfrei.


Eröffnungsprogramm - Samstag, 18. Juli 2020

11-15 Uhr / Innenstadt: 

Walking Acts: Tom Tak, A. Pillokat, Emmeran Heringer

Musik: Heribert Haider


11.30 Uhr /  Nepomukbrunnen, Max-Josefs-Platz

Stadtführung „Sprichwörterführung“ (begrenzte Teilnehmerzahl, Teilnahme kostenlos)


11-14 Uhr /  Salingarten

Kind und Werk: Riesenseifenblasen

11-15 Uhr / Innenstadt

Musik: Blues 4 Use


18 – 21 Uhr /   Innenstadt

Walking Acts: Tom Tak, Stefan, A. Pillokat, Emmeran Heringer

Musik: Heribert Haider

18 Uhr und  20 Uhr / BEO Hinterhof

Theater: Junges Theater Rosenheim e. V. „Huck Finn“

18 – 21 Uhr / Treppe zum KU´KO

Musik: Blues 4 Use


19 – 21 Uhr /  Wird kurzfristig bekannt gegeben

Musik: Mittelmeer Orchestra

Update 3. Juli, 14.45 Uhr

Sommer in Rosenheim: Die Acts stehen fest

„Ein fröhlicher Sommer in der Rosenheimer Innenstadt war ein gemeinsamer Wunsch von Kommunalpolitik, Einzelhandel, Gastronomie sowie Kultur- und Kreativszene nach den strikten Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Ich freue mich auf den ‚Sommer in Rosenheim‘“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März am Freitagmittag bei der Vorstellung des Konzeptes für die Veranstaltungsreihe "Sommer in Rosenheim".

Nachdem die Corona-Pandemie dem Rosenheimer Herbstfest für dieses Jahr den Garaus macht, hat sich die Stadt etwas einfallen lassen. Das Schlagwort lautet: Überraschungskultur. Ein Projektteam aus Schaustellerverband, City-Management, Kulturforum und städtischer Verwaltung organisierte in nur drei Wochen das Programm. „Das ist eine starke Leistung, für die allen Beteiligten herzlich danke“, so Oberbürgermeister März.

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Aber wie genau sieht das Programm aus? Los geht es am 18. Juli – an einem Samstag. Dann findet das Programm bis zum 6. September immer donnerstags bis samstags statt. Wann genau findet was statt? Das verraten die Macher des "Sommer in Rosenheim" immer erst einen Tag vor der jeweiligen Veranstaltung. Damit es in der Rosenheimer Innenstadt nicht zu voll wird. Aktuelle Infos gibt es immer

zeitnah auf der Homepage der Veranstaltungsreihe "Sommer in Rosenheim"

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Wer und was beim "Sommer in Rosenheim" zu sehen sein wird, steht derweil schon weitgehend fest:

Walking Acts

  • Andreas Schantz und Emmeran Heringer: Andreas Schantz, Theater Octopus und Mitglied der weltweit agierenden Clowns ohne Grenzen und Emmeran Heringer, beide ausgebildete, preisgekrönte Artisten und Clowns.
  • Stefan A. Pillokat – Clown „Pippo“: Stefan A. Pillokat – ist Clown und Artist – „Pippo“. Ein besonderes Highlight für Groß und Klein, wenn man sich mit Pippos Faxen vom Alltag ablenken lassen kann. Mit seiner perfekt gespielten Tollpatschigkeit, „waghalsiger“ Akrobatik, lustigen Musikdarbietungen, aber auch gekonnt aufgegriffener Situationskomik bringt er sein Publikum zum Lachen.
  • Tom Tak: Tom Tak ist seit nun mehr schon fast 30 Jahren als Clown, Straßenkünstler, Gaukler, (Humor-) Forscher, Zauberer, Narr, Geschichtensammler und Entertainer unterwegs.
  • Heribert Haider: Klassisch ausgebildeter Tenor mit Hang zum Liedermacher. Sänger und Texter von De Bavarian Immigrants, Mitglied nicht nur im BR-Chor.
  • Rosenheimer Stadtführer: Die Stadtführer wandern durch Rosenheim, um spontan etwas zu einem Gebäude erzählen, oder auch eine klassische Führung anbieten.
  • Riesenseifenblasenzauber – von und mit Kino und Werk: Die Zauberwelt der Seifenblasen fasziniert Groß, Klein, Alt und Jung gleichermaßen. Gemeinsam verwandeln wir an diesen Tagen die Stadt in ein Seifenblasenparadies.

Theater

  • Huck Finn – Junges Theater Rosenheim mit Andreas Schwankl: In dem Monolog begibt sich der Protagonist auf eine Abenteuerreise in die Freiheit, in der er sich schließlich aus dem Gefängnis seines eigenen Denkens befreit. Die Geschichte holt den Zuschauer bei seinen Vorurteilen ab und führt ihn woanders hin.

Musik

  • Die "Guten A-Band": Das sind Guido & Günter, eine alte Wohnzimmerlampe als Lightshow und viel Liebe zur Musik. Die Beiden haben ausgefallene Rock/Pop/Indie-Covers im Gepäck.
  • Mittelmeerorchestra: Die zehn Musikerinnen und Musiker umfassende Gruppe hat eine griechische und eine deutsche Sängerin, Langhalslaute und Kurzfidel erklingen zu Trompete, Waldhorn, Alt-Saxophon, Geigen, Cello, Akkordeon, Gitarren, Kontrabass und Schlagzeug.

Finanziert wird der "Sommer in Rosenheim" durch die Landesgartenschau GmbH als Veranstalter mit 200.000 Euro. Weitere 100.000 Euro schießt die Sparkassen-Stiftung zu.

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Update 3. Juli, 10.25 Uhr

Stadt stellt Programm für "Sommer in Rosenheim" vo

Wie soll Feiern für viele in Zeiten von Corona funktionieren? Große Volksfeste kann es dieses Jahr nicht geben. Dieser Ansage der bayerischen Staatsregierung war letztlich auch das Herbstfest in Rosenheim zum Opfer gefallen. Die Stadt Rosenheim will wenigstens für einen kleinen Ausgleich sorgen. Das Konzept heißt: "Sommer in Rosenheim".

An verschiedenen Stellen über die Stadt verteilt soll es über einen längeren Zeitraum mehrere kleine Veranstaltungen geben. Alles unter Einhaltung von Corona-Auflagen. Wie das funktionieren soll und wie genau das Programm aussieht, stellt die Stadt Rosenheim heute (3. Juli) am Mittag ab 13 Uhr vor.

Alle Infos zum "Sommer in Rosenheim" finden Sie dann hier.

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Update 26. Juni

Rosenheim – Der Stadtrat hat in der Sitzung am 24. Juni einstimmig beschlossen, die Rosenheimer Innenstadt nach den Beschränkungen durch die Corona-Pandemie mit einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Sommer in Rosenheim" zu beleben. Veranstaltungszeitraum ist vom 18. Juli bis zum 6. September.

Derzeit arbeiten alle Beteiligten an einem Programm, "das die Menschen wieder unbeschwert in der Innenstadt zusammenbringen und gleichzeitig Schausteller, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie den Einzelhandel unterstützen soll", so die Pressemitteilung der Stadt.

Im gesamten Zeitraum laufen die Projekte „Innenstadtbelebung“ mit verschiedenen kulturellen Aktionen im gesamten Stadtgebiet und „Stadtmöblierung“, bei der bis zu 500 Stühle und Sitzgelegenheiten installiert werden.

Dazu kommen ab dem 7. August die Angebote des Schaustellerverbandes mit Fahrgeschäften und Gastronomie, bevor Ende August ein StreetArt-Festival geplant ist. Die Stadt lässt sich den "Sommer Rosenheim" 200.000 Euro kosten. Ein detailliertes Programm steht noch nicht fest. Es soll in der kommenden Woche vorgestellt werden.

Als Veranstalter fungiert die Landesgartenschau Rosenheim 2010 GmbH. Diese städtische Konzerntochter richtet auch das Rosenheimer Sommerfestival aus, das heuer Corona-bedingt allerdings ausfallen muss.

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Die Erstmeldung vom 14. Mai

Rosenheim – Das eigentliche Rosenheimer Herbstfest hatten die Organisatoren vom Wirtschaftlichen Verband coronabedingt absagen müssen – das erste Mal seit Jahrzehnten.

Initiative seitens der Stadt Rosenheim

„Ja, diese Initiative gibt es“, bestätigte denn auch der Sprecher der Stadt Rosenheim, Christian Schwalm, auf Anfrage. Die Abteilung Wirtschaftsförderung im Rosenheimer Rathaus verfolge diesen Gedanken und habe auch schon Kontakt zu den ersten Schaustellern aufgenommen. Sozusagen: ein Herbstfest im kleinen Stil, verstreut über das Stadtgebiet. Und das vielleicht sogar über die Sommermonate hinweg.

Anbieten würde sich dabei der Bereich der Fußgängerzone vom Max-Josefs-Platz bis hin zum Ludwigsplatz – „ähnlich der Ausdehnung des Streetfoodfestivals“, erklärt Schwalm.

Eine Einschränkung gibt es allerdings: Nicht gewollt sei, der lokalen Gastronomie Konkurrenz zu machen.

Auf eine große Auswahl an Imbissbuden werden die Besucher also verzichten müssen. Nicht fehlen sollen indes Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, Popcorn und Co. – das soll allemal zu finden sein, betont der Stadtsprecher.

Noch unklar ist der Zeitrahmen des „Sommers in Rosenheim“. Die ersten Überlegungen reichen offenbar bis hin zu mehreren Wochen. „Dann könnte man eventuell auch mal die Fahrgeschäfte durchtauschen“, gibt Schwalm Einblick.

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Die Gedankenspiele – ähnliche Ideen kursieren in München rund um ein „Oktoberfest light“ oder eine „Mini-Wiesn“ – sollen nun in der städtischen Wirtschaftsförderung konkretisiert werden.

Die endgültige Entscheidung, ob es was mit der Ersatz-Volksfeststimmung in der Innenstadt wird, die obliegt allerdings dem Rosenheimer Stadtrat, wie Schwalm betont.

Rubriklistenbild: © Martin Weiand

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