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Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

„Rollende Landstraße“

Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim wird es kein Terminal der „Rollenden Landstraße“ geben. In einem Brief an …
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Erfahrung in allen Bereichen der Justiz

Volker Ziegler zum Vorsitzenden Richter des Schwurgerichts Traunstein ernannt

Vorsitzender Richter Volker Ziegler (rechts) steht künftig an der Spitze des Schwurgerichts Traunstein und der Zweiten Strafkammer. Landgerichtspräsident Professor Dr. Ludwig Kroiß betonte, der 60-Jährige sei der „ideale Mann“ für die herausfordernde Aufgabe.
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Vorsitzender Richter Volker Ziegler (rechts) steht künftig an der Spitze des Schwurgerichts Traunstein und der Zweiten Strafkammer. Landgerichtspräsident Professor Dr. Ludwig Kroiß betonte, der 60-Jährige sei der „ideale Mann“ für die herausfordernde Aufgabe.
  • VonMonika Kretzmer-Diepold
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Die Fünfte Strafkammer am Landgericht Traunstein, auch „Schwurgericht“ genannt, und die Zweite Strafkammer haben seit Anfang Januar mit Volker Ziegler einen neuen Vorsitzenden Richter. Der 60-Jährige löst Erich Fuchs ab, der Ende 2021 in den Ruhestand wechselte (wir berichteten).

Traunstein – Nach Worten von Landgerichtspräsident Professor Dr. Ludwig Kroiß ist Ziegler aufgrund seiner bisherigen Leistungen und Fähigkeiten „der ideale Mann für dieses Amt“: „Ich freue mich, dass er diese wichtige Aufgabe übernommen hat.“ Der Präsident gab Volker Ziegler die besten Wünsche mit auf den Weg.

Ziegler, gebürtiger Münchner, wuchs in Unterfranken auf, besuchte die Volksschule in Weißenbach und das Gymnasium in Bad Brückenau. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg startete er 1988 als Referendar beim Landgericht Schweinfurt. Weil er nicht nach Aschaffenburg wollte und einen Ortswechsel bevorzugte, führte die berufliche Karriere des jungen Juristen im Februar 1991 als Richter an das Landgericht Traunstein – als Mitglied der Sechsten Strafkammer. Zwei Jahre später wechselte er zur Staatsanwaltschaft Traunstein und wurde dort für kurze Zeit, im Zug des Aufbaus Ost, zur Staatsanwaltschaft Bautzen abgeordnet.

Karriere führt zum Amtsgericht Rosenheim

Nächste Station war im Oktober 1999 das Amtsgericht Rosenheim. Wie so oft in seiner Laufbahn, arbeitete er in den unterschiedlichsten Rechtsbereichen. In Rosenheim war er zuständig für das Betreuungsrecht und wirkte in Straf- wie Zivilverfahren sowie als Ermittlungsrichter. Gut fünf Jahre später zog es ihn als „Staatsanwalt als Gruppenleiter“ zur Staatsanwaltschaft Traunstein – zunächst für ein Jahr in die Außenstelle Rosenheim, danach an die Hauptbehörde in Traunstein. In seine Verantwortung fielen, neben der Funktion als Pressesprecher, die Kapitaldelikte im gesamten südostbayerischen Raum mit den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Traunstein sowie Stadt und Landkreis Rosenheim.

Ziegler hatte auf diese Weise in der Zeit von 2004 bis Ende 2010 bereits mit dem Schwurgericht zu tun. Zusammen mit Günther Hammerdinger, damals Staatsanwalt und heute Direktor des Amtsgerichts Altötting, vertrat Ziegler die Anklage in den Prozessen um den Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall am 2. Januar 2006 mit 15 Todesopfern. Spektakulär war der Fall einer 2007 ermordeten Frau in Neuötting, die der Täter im Kofferraum eines Pkws zu einem Rechtsanwalt gefahren hatte.

„Vorsitzender Richter“ seit Anfang 2011

Den Titel „Vorsitzender Richter“ erhielt Ziegler Anfang 2011. Gleichzeitig übernahm er die Siebte Strafkammer am Landgericht Traunstein, die Berufungen gegen Urteile des Amtsgerichts Rosenheim prüfte. Zurück zur Anklagebehörde als „Oberstaatsanwalt“ und Abteilungsleiter des Referats II ging Ziegler im September 2014. Allgemeine Strafsachen, Kapitaldelikte, Verfahren gegen Ärzte und Verfahren des Hauptzollamts Rosenheim, etwa wegen Schwarzarbeit, bedeuteten eine weitere Herausforderung.

Die juristische Themenbreite erweiterte sich im Oktober 2020, als Volker Ziegler den Vorsitz der Achten Strafkammer am Landgericht Traunstein übernahm – mit Wirtschaftsstrafsachen, Berufungen gegen Entscheidungen der fünf Amtsgerichte in Altötting, Laufen, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein sowie der Funktion als Strafvollstreckungskammer. Zusätzlich war und ist der 60-Jährige bis heute als „weiterer aufsichtsführender Richter“ aktiv.

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Der jetzige Schwurgerichtsvorsitzende betonte, er habe bereits die ganze Palette der Justiz im Freistaat durchlaufen: „Ich bin froh, eine breite Basis zu haben, und freue mich auf die neue interessante Tätigkeit.“ Das Schwurgericht sei bezüglich seiner Verfahren auf dem Laufenden. Doch kommen nach Worten Zieglers viele aufwendige Verfahren auf das höchste Traunsteiner Strafgericht zu, darunter ein Schleuserverfahren mit sieben Hauptverhandlungsterminen. Aktuell sei er konfrontiert mit einer Anklage der Staatsanwaltschaft gegen vier Männer im Zusammenhang mit angeblich betrügerisch erlangten und verkauften Online-Tickets.

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