79 von 200 Goldmedaillen

Viele Gold- und Silbermedaillen für die Obst- und Kleinbrenner im Landkreis Rosenheim

Einige der prämierten Obst- und Kleinbrenner aus dem Landkreis jeweils von links: stehend Rosi Rechenauer, Josef Baumann, Josef Paul, Johann Zehetmaier, Alois Stacheter, Marianne Stuffer, Andreas Müllauer, Katharina Singer, Balthasar Höfer; vorne Christian Stocker und Simon Eder.
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Einige der prämierten Obst- und Kleinbrenner aus dem Landkreis jeweils von links: stehend Rosi Rechenauer, Josef Baumann, Josef Paul, Johann Zehetmaier, Alois Stacheter, Marianne Stuffer, Andreas Müllauer, Katharina Singer, Balthasar Höfer; vorne Christian Stocker und Simon Eder.

79 Gold- und 126 Silbermedaillen hat der Verband der Südostbayerischen Obst- und Kleinbrenner bei der Prämierung der Produkte seiner Mitgliedsbetriebe jetzt eingeheimst. Zahlreiche Medaillen gingen dabei auch in den Landkreis Rosenheim.

Rosenheim/Sauerlach – Die Bayerischen Obst- und Kleinbrenner haben jetzt wieder ihre Produkte zur Prämierung gegeben. „Insgesamt wurden 610 Proben eingereicht. 252 kamen aus Südostbayern. Sie teilten sich auf 66 Betriebe auf. Bayernweit meldeten sich 149 Unternehmen an. Die Qualität der Produkte war wieder sehr gut. Der Verband erreichte 79 von 200 Goldmedaillen. Dazu kamen noch 126 von 271 Silbermedaillen“, freute sich Andreas Franzl, Vorsitzender der Südostbayerischen Obst- und Kleinbrenner.

„Wertvolles Siegel“

„Die Mitglieder unseres Verbandes legen größten Wert auf eine sehr gute Qualität. Deshalb sind unsere Prämierungen zugleich ein Zeugnis der guten Arbeit und ein wertvolles Siegel, an dem sich die Kunden orientieren können“, begründet Andrea Westenthanner, Geschäftsführerin des Verbandes, den Erfolg.

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Hinter einem guten Stamperl „Schnaps“ verberge sich letztlich viel Arbeit. So seien die Brenner Naturschützer aus Leidenschaft, sagte Franzl. „Wir bewirtschaften Streuobstwiesen. Deren Pflege ist unser oberstes Gut.“

Die Obstbauern nehmen die Besucher ihres Hofes auch auf Entdeckungsreise mit. „Ich selbst mache gerne Führungen“, erzählt Westenthanner und schwärmt von alten Obstsorten, denen beste Voraussetzungen guttun. Sonne, Niederschlag und die Nährstoffe des Untergrundes seien entscheidend.

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„Damit wir gute Früchte ernten können, benötigen wir auch Zeit. Bis die Bäume erstmals abgeerntet werden können, dauert mindestens fünf bis sieben Jahre“, erklärte Franzl. Letztlich gehe eine Frucht zweimal durch die Hand des Obstbauern geht, bevor sie zum Brennen genutzt werden könne. Um den vollen Geschmack und die optimale Alkoholausbeute zu erreichen, wandern die Früchte noch zum Nachreifen. Dadurch verlieren sie Flüssigkeit und erhöhen ihren Zuckergehalt. Durch die Herstellung der Maische wird die Gärung in Gang gebracht. Dieser Vorgang werde streng kontrolliert. Erst ab einer gewissen Stufe werde das vergorene Produkt dann zur Destillation freigegeben.

Alle Prämierungen der Region

  • Josef Baumann , Brennerei Baumann, Söchtenau: einmal Gold, einmal Silber
  • Markus Dräxl, Brennerei Dräxl, Samerberg: einmal Gold, siebenmal Silber
  • Simon Eder, Edelobstbrennerei Eder, Bad Feilnbach: zweimal Gold, dreimal Silber
  • Balthasar Höfer, Höfers Obstbrände, Bad Feilnbach: zweimal Gold, dreimal Silber
  • Ralph Jansen, Amerang: einmal Silber
  • Johann Maierhofer, Bad Feilnbach: einmal Silber
  • Martin Mayer, Bad Feilnbach: einmal Silber
  • Maria und Josef Messerer, Lohmayr’s Destillate, Feldkirchen-Westerham: einmal Gold, zweimal Silber
  • Andreas Müllbauer, Bad Feilnbach: einmal Silber
  • Josef Paul, Brennerei Nockl, Neubeuren: viermal Silber
  • Hannes Rechenauer, Oberaudorf: zweimal Silber
  • Sepp Rechenauer, Raubling: zweimal Gold, fünfmal Silber
  • Katharina Singer, Hofbrennerei Singer, Riedering: viermal Gold, einmal Silber
  • Alois Stacheter, Kilihof, Feldkirchen-Westerham: einmal Gold, zweimal Silber
  • Christian Stocker, Brennerei Stocker, Großkarolinenfeld: zweimal Gold, zweimal Silber
  • Marianne Stuffer, Obstbrennerei Josef Stuffer, Neubeuern: zweimal Gold, zweimal Silber
  • Peter und Margot Westner, Hofbrennerei Beim Grazn, Rohrdorf: einmal Gold, dreimal Silber
  • Andreas Weyerer, Laberger Schnäpse, Samerberg: einmal Gold, zweimal Silber
  • Johann Zehetmaier, Brennerei Zehetmaier, Bad Feilnbach: einmal Gold, einmal Silber

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