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„Marsch der Solidarität“

Ausstieg aus Tarifbindung: Verdi protestiert in Rosenheim gegen Rohrdorfer Klinikprodukte-Hersteller

Gut 20 Teilnehmer protestieren gegen den Abschied aus dem Tarif seitens der Rohrdorfer Firma Sengewald Klinikprodukte.
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Gut 20 Teilnehmer protestieren gegen den Abschied aus dem Tarif seitens der Rohrdorfer Firma Sengewald Klinikprodukte.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Rund 20 Personen sind am 6. Dezember zu einem „Marsch der Solidarität“ für Mitarbeiter der Rohrdorfer Firma Sengewald Klinikprodukte zusammengekommen.

Rosenheim - Aufgerufen zur Demonstration hatte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Neben Mitarbeitern des Unternehmens hatten sich auch Gewerkschaftsmitglieder dem Protest angeschlossen, der sich gegen den Ausstieg des Unternehmens aus der Tarifbindung richtet. Unterstützen wollten die Gewerkschafter mit ihrem Marsch vom Gewerkschaftshaus an der Brixstraße bis zum Arbeitsgericht Rosenheim auch fünf Mitarbeiter des Unternehmens, denen aus betriebsbedingten Gründen gekündigt worden sei, wie die Gewerkschaft schildert.

Lesen Sie auch: Mitarbeiter von Rohrdorfer Medizinprodukthersteller streiken am Rosenheimer Romed Klinikum

Am Sonntag begann die Güteverhandlung im Kündigungsschutzverfahren der Betroffenen gegen ihren Arbeitgeber. Seit Juli bemühe sich die Gewerkschaft in Gesprächen darum, das Unternehmen wieder in die Tarifbindung zu führen. Die Verhandlungen seien jedoch gescheitert, seitdem habe ein Teil der Belegschaft an insgesamt 30 Tagen die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi wirft dem Unternehmen vor, streikende Mitarbeiter gekündigt zu haben. Sengewald wollte auf telefonische Anfrage der OVB-Heimatzeitungen den Streik und die Verhandlung vor dem Arbeitsgericht nicht kommentieren.

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