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Kampagne des Tourismusverbandes

Konflikte zwischen Urlaubern und Einheimischen? Region Chiemsee-Alpenland wirbt für Rücksicht

Bei der Anbringung der Hinweischilder (von links) für den Chiemsee-Alpenland Tourismus Geschäftsführerin Christina Pfaffinger und Marketingleitung Corinna Raab.
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Bei der Anbringung der Hinweischilder (von links) für den Chiemsee-Alpenland Tourismus Geschäftsführerin Christina Pfaffinger und Marketingleitung Corinna Raab.

Mit einer groß angelegten Kommunikationskampagne wirbt der Tourismusverband Chiemsee-Alpenland (CAT) für mehr Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme. Bereits im letzten Jahr nahmen vielerorts die Probleme aufgrund des gesteigerten Ausflugsaufkommens zu.

Rosenheim – „Mit einem Gesamtpaket möchten wir das gute Miteinander und den gegenseitigen Respekt zwischen Einheimischen und Gästen, zwischen Lebens- und Freizeitraum fördern,“ so CAT-Geschäftsführerin Christina Pfaffinger. Im Januar diskutierte daher der CAT-Verbandsausschuss unter der Leitung des Verbandsausschussvorsitzenden Anton Wallner Lösungen zur Besucherstromlenkung. Im März folgte ein weiteres Abstimmungstreffen mit Rosenheims Landrat Otto Lederer, Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März sowie allen Bürgermeistern des Landkreises.

In Aschau im Chiemgau: (von links) Josef Rinner, von den Frhrl. von Cramer-Klettschen Betrieben, und Rudi Angermaier, Leiter vom Aschauer Bauhof.

Alle eint die Förderung des gegenseitigen Respekts. Wallner informierte, dass viele Gemeinden zudem mit Hochdruck an digitalen Lösungen, wie Mobilitätskonzepten, Parkplatzlenkung und Ausflugsticker arbeiteten.

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Gleichzeitig führte der heimische Tourismusverband eine Umfrage zu den Konfliktthemen bei 200 regionalen Akteuren aus den Bereichen kommunale Verwaltung, Natur- und Umweltschutz, Alm- und Landwirtschaft sowie der Freizeitbranche durch. Als besonders wichtige Handlungsbereiche kristallisierten sich dabei die Problemfelder Verhalten im Almgebiet und im Wald, Naturschutz, richtiges Parken, Spannungsverhältnis Radler-Wanderer sowie Umgang mit Hunden heraus.

In Bad Endorf: (von links) Bürgermeister Alois Loferer und Kurdirektor Peter Helfmeyer.

Die Ergebnisse der Befragung lieferten schließlich auch die Vorlagen für sechs Motive, die auf sensible Bereiche und Konfliktsituationen aufmerksam machen sollen. Die Motive von Hirsch, Kuh, Hund und Co. werden mit Bannern, Schildern und Plakaten sowie crossmedial auf sensible Bereiche hinweisen. „Mit den Beschilderungen schaffen wir nun eine ergänzende und schnelle Kommunikationsmaßnahme zur Sensibilisierung an Ort und Stelle,“ so Wallner.

In Bad Feilnbach: (von links) Bürgermeister Anton Wallner, Martin Millauer vom Gemeindebauhof und Cornelia Weber, Leitung der Kur- und Gästeinformation.

Ergänzend hierzu liefert Chiemsee-Alpenland Tourismus themenspezifische Verhaltenstipps, die über die Presse, auf Printprodukten für alle Altersgruppen sowie über Social Media deutschlandweit gestreut werden.

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