Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Volker Schmidt geht in den Ruhestand

Über ein halbes Leben ist er im Einsatz am RoMed-Klinikum Rosenheim

Bei der Verabschiedung: (von links) Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget, Leiterin der Personalabteilung Christine Halfstad, der scheidende langjährige Betriebsratsvorsitzende Volker Schmidt und RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.
+
Bei der Verabschiedung: (von links) Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget, Leiterin der Personalabteilung Christine Halfstad, der scheidende langjährige Betriebsratsvorsitzende Volker Schmidt und RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.

Nach insgesamt 35 Jahren und fünf Monaten bei den RoMed-Kliniken verabschiedet sich nun Volker Schmidt, langjähriger Gesamt- und Betriebsratsvorsitzender, in den Ruhestand.

Rosenheim – Seine Karriere begann er 1987 im damaligen Städtischen Krankenhaus Rosenheim als Krankenpfleger der Medizinischen Klinik 1. Bereits ein Jahr später wechselte der gebürtige Brannenburger in das Herzkatheterlabor, dem er bis heute treu blieb. Schon sehr bald engagierte er sich für die Belange der Personalvertretung. „Sich für die Rechte der Schwächeren einzusetzen, die selbst gerade nicht dazu in der Lage sind, ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt Schmidt. So war er bereits ab 1990 in den verschiedenen Gremien der Personalvertretung tätig und wurde ab 1994 zum Vorsitzenden des Personalrats gewählt. Neben der Betriebsratstätigkeit und den Diensten im Herzkatheterlabor sowie auf der Internen Station 7/1 absolvierte er 1998 den Stationsleiterkurs.

Viele Veränderungen während der Dienstzeit

Hartnäckig und doch stets kompromissbereit begleitete und gestaltete er in seiner langjährigen Dienstzeit viele Veränderungen des Klinikums mit. So begleitete er unter anderem die Gestaltung einer Vielzahl an neuen Arbeitszeitmodellen, interne Organisations- sowie bauliche Änderungen, wie die Umstrukturierung zu einem Zentral-OP sowie die fortschreitende Digitalisierung im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Die größten Herausforderungen stellten die Rechtsformänderungen bis hin zur Fusion mit den ehemaligen Kreiskliniken, verbunden mit der Neustrukturierung des Gesamtbetriebsrats der RoMed-Kliniken, dar.

Der „Geburt“ des RoMed Klinikverbundes 2009 aus den drei ehemaligen Kreiskliniken sowie dem Klinikum Rosenheim stellte er sich mit Geschick und Diplomatie.

Kommunikationstalent und Empathie

„Seine Stärke war vor allem, die Kollegen wertschätzend mitzunehmen“, erinnert sich sein Nachfolger Karl Rast. Sein Kommunikationstalent, stets verbunden mit Empathie, hätte auch beim Klinikverbund viel geholfen. „Nach über 30 Jahren Volker Schmidt treten wir in große Fußstapfen“, ergänzte er und betonte: „Doch dank seiner jahrelangen Vorbildfunktion wird die Zeit des Umbruchs, den unser neu aufgestelltes Team jetzt erlebt, sicher gut gemeistert.“

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Rosenheimer Land finden Sie hier. +++

Neben Sitzungen und Verhandlungen gab es auch allerhand zu organisieren. Ob Sportangebote, Herbstfestbesuch oder Betriebsausflüge, alles packte er leidenschaftlich an. „Über all die Jahre verstanden Sie es hervorragend, beim Arbeitgeber diplomatisch die Sorgen, Nöte und Anliegen der Arbeitnehmer zu platzieren. Mit Ihrer wertschätzenden, offenen und lösungsorientierten Art und Weise haben Sie immer geschickt und sachlich agiert“, betonte Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram und dankte für sein unermüdliches und soziales Engagement.

re/JF

Mehr zum Thema

Kommentare