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Medienbericht: Ukrainischer Botschafter Melnyk soll aus Deutschland abgezogen werden

Internationale Beziehungen

Medienbericht: Ukrainischer Botschafter Melnyk soll aus Deutschland abgezogen werden

Andrij Melnyk, der häufig kritisierte ukrainische Botschafter in Deutschland, soll Medienberichten …
Medienbericht: Ukrainischer Botschafter Melnyk soll aus Deutschland abgezogen werden
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Bei Kontrolle in Bad Feilnbach aufgeflogen

Über 18 Kilo Haschisch im Auto versteckt: Möglicher Drahtzieher (27) in Traunstein vor Gericht

Bei einer Kontrolle bei Bad Feilnbach stellten Polizisten über 18 Kilogramm Haschisch sicher. Ein möglicher Hintermann der Drogenfahrt muss sich jetzt in Traunstein vor Gericht verantworten.
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Bei einer Kontrolle bei Bad Feilnbach stellten Polizisten über 18 Kilogramm Haschisch sicher. Ein möglicher Hintermann der Drogenfahrt muss sich jetzt in Traunstein vor Gericht verantworten.
  • VonMonika Kretzmer-Diepold
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Den richtigen Riecher hatten Polizeibeamten, als sie im Juli 2020 bei Bad Feilnbach ein Auto mit niederländischem Kennzeichen kontrollierten. Der Fahrer hatte im Fahrzeug über 18 Kilo Drogen versteckt. In Traunstein steht jetzt ein Marokkaner vor Gericht, der die Drogendeals eingefädelt haben soll.

Traunstein/Rosenheim – Schleierfahnder lotsten einen Pkw mit niederländischem Kennzeichen am 8. Juli 2020 herunter von der Autobahn A 8 Richtung Salzburg. Auf dem Parkplatz Eulenauer Filz bei Bad Feilnbach bestätigte sich das „gute Näschen“. In dem Fahrzeug waren 189 Platten Haschisch mit einem Gesamtgewicht von 18,28 Kilogramm versteckt. Der Fahrer wanderte hinter Gitter. Einer der Hinterleute soll ein 27-jähriger Marokkaner sein, der sich jetzt vor der Siebten Strafkammer am Landgericht Traunstein mit Vorsitzender Richterin Christina Braune verantworten muss.

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Staatsanwalt Rasim Filipov legt dem Angeklagten, der zuletzt im italienischen Foggia wohnte, unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln sowie Anstiftung zum Handeltreiben, jeweils in nicht geringer Menge, zur Last. Die Taten soll Teil eines größeren Komplexes rund um Drogenhandel zwischen den Niederlanden und Italien gewesen sein. Mehrere Männer waren mutmaßlich involviert.

Hinter dem Benzintank

Der tatsächliche Kurier soll etwa zwei Wochen vor dem Drogenschmuggel 70 000 Euro Bargeld in Foggia auf einem Bauernhof zusammen mit dem 27-Jährigen hinter dem Benzintank eines Honda Civic eingebaut haben. Der Transporteur brachte das Geld nach Amsterdam und trat mit dem Haschisch im Profiversteck die Reise nach Italien an. Bei Bad Feilnbach war dann Endstation dank der aufmerksamen Schleierfahnder.

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Der 27-Jährige mit drei Verteidigern – Maximilian Hoh aus Rosenheim sowie Moritz Hausmann und Florian Wurtinger, beide aus München – berief sich gestern auf sein Recht zu schweigen. Der schon rechtskräftig zu einer hohen Freiheitsstrafe verurteilte, von Polizeibeamten aus dem Gefängnis vorgeführte Kurier belastete den Angeklagten massiv. Der 27-Jährige habe von allem gewusst. „Wir haben alles zusammen gemacht, zusammen entschieden, zusammen vorbereitet“, betonte der Zeuge.

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Einer der Beteiligten habe von seinen hohen Schulden gewusst. Er selbst sei informiert gewesen, dass er ungefähr 20 Kilogramm Haschisch nach Italien bringen sollte. Der Angeklagte habe das Auto besorgt. Gemeinsam habe man die „Ware“ geladen.

Der Prozess wird fortgesetzt.

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