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Tausende Helfer im Dauereinsatz

Endstation Schneewand: So sieht die Trasse der Wendelsteinbahn derzeit im Bereich Wilder Graben aus. Nietzsc

Rosenheim/Traunstein – Endlich machte Frau Holle eine Pause: Weitgehend neuschneefrei blieb der Freitag in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein.

Tausende Helfer, die auf Dächern, Straßen und Plätzen gegen die Schneemassen ankämpften, hatten dennoch kaum Zeit zum Durchschnaufen.

Im Kreis Rosenheim lag der Einsatzschwerpunkt im Süden. Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergwacht waren im Bereich von Aschau und Sachrang im Einsatz. Neben den örtlichen Feuerwehren waren dort auch Kontingente anderer Feuerwehren des Landkreises zur Unterstützung im Einsatz.

In Aschau musste das Dach der Mutter-Kind-Klinik vom Schnee freigeräumt werden, nachdem Experten leichte Beschädigungen am Gebäude festgestellt hatten. Laut eines Statikers besteht aber keine akute Einsturzgefahr. So kam es nicht zur Evakuierung der rund 90 Personen in der Mutter-Kind-Klinik. Die Dächer der Klinik wurden abschnittsweise geräumt.

Auch in Sachrang wurden zahlreiche Dächer von Gebäuden von ihren Schneelasten befreit. Weitere Einsätze liefen in Prien, Bernau, Oberaudorf und Kiefersfelden.

In Wasserburg hatte die Schneelast auf dem Dach dafür gesorgt, dass die Aldi-Filiale im Staudhamer Feld am Donnerstag den Großteil des Tages geschlossen war. Das Dach wurde vom Schnee befreit, am Freitag war der Supermarkt wieder geöffnet.

In Bernau wurde das Erlebnisbad Bernamare am Freitag geschlossen. Auch heute, Samstag, bleibt es zu. Die Feuerwehr räumt das Dach. Am Sonntag soll das Bernamare dann wieder offen sein. Auch in Prien leisteten Helfer auf dem Vordach des Prienavera ganze Arbeit, eine Schließung war aber nicht notwendig.

Wegen der angespannten Situation in einigen Rosenheimer Landkreis-Gemeinden richtete die Führungsgruppe Katastrophenschutz eine örtliche Einsatzleitung im Landratsamt ein. Die Voraussetzungen für einen Katastrophenfall seien im Kreis Rosenheim aber nicht gegeben, so die Expertenkommission. Die Spitzenschneehöhe am Wendelstein, gemessen am Nebengipfel Soin, betrug 294 Zentimeter. Ein Bürgertelefon ist freigeschaltet, erreichbar unter 08031/3 925555.

Was die Schulen betrifft, blieb es bei der Entscheidung vom Donnerstag. Im Landkreis Rosenheim wird am Sonntag darüber beraten, ob am Montag wieder regulärer Unterricht stattfindet. Im Landkreis Traunstein ist der Unterricht komplett abgesagt bis einschließlich Mittwoch, 16. Januar. Im Kreis Traunstein kam es am Freitag zu weiteren Großeinsätzen. Beim Einsturz eines Daches in Inzell wurde zum Glück niemand verletzt. ls Seite 14

Ein Shetty im Bad Feilnbacher Tiefschnee. Manuela Nufer, die uns das Bild zugeschickt hat, betont, dass dem Pony nur für einen Moment der Schnee bis zum Hals stand. Sofort ging es wieder zurück ins geräumte Areal.

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