Supercup für die Fans nur von dahoam aus

Hans Gehrlein, Präsident des FCB-Fanclubs „13 Höslwan- ger“, sieht den Supercup zu Hause an.
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Hans Gehrlein, Präsident des FCB-Fanclubs „13 Höslwan- ger“, sieht den Supercup zu Hause an.

Höslwang. – Aufgrund der verschärften Corona-Lage werden die Mitglieder des FC Bayern-Fanclubs aus Höslwang nicht zum Supercup nach Budapest reisen.

Zu ungewiss ist die Situation, wenn am Donnerstag um 21 Uhr die Partie zwischen dem Champions-League-Sieger FC Bayern und dem Europa-Cup-Sieger FC Sevilla angepfiffen wird. Budapest weist derzeit einen Inzidenzwert von mehr als 50 Fällen pro 100 000 Einwohner auf, weshalb das Auswärtige Amt die ungarische Hauptstadt bereits zum Risikogebiet erklärt und eine Reisewarnung ausgesprochen hat. Bei Hans Gehrlein, dem Präsidenten des Fanclubs „13 Höslwanger“, hat sich deshalb auch niemand gemeldet, der die Bayern vor Ort in der Puskás-Arena unterstützen wird. Der Grund dafür ist für Gehrlein klar: „Die Lage ist derzeit einfach zu kompliziert. Es ist sehr schwer, irgendetwas zu planen, wenn sich die Vorschriften jederzeit ändern können. Das ist zwar schade, aber da können wir derzeit nichts dagegen tun.“ Dabei wären Kontingente fürs Spiel noch vorhanden gewesen. Laut der UEFA hat der Rekordmeister Karten für 3000 Zuschauer zur Verfügung, von denen allerdings nur 2100 verkauft wurden. „Wir haben einfach keinen, der da hinauffahren will. Korbinian Sautter

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