Statt in endlose Weiten begibt sich Claudia Beitsch aus Rosenheim nun in schwindelnde Höhe

Der Südpol ist ihr nicht genug

OVB
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Claudia Beitsch aus Rosenheim sucht extreme Herausforderungen. Foto zdf

Rosenheim - Für das Team Deutschland lief die Rosenheimerin Claudia Beitsch zum Jahreswechsel an den Südpol. Jetzt sucht sie eine neue Herausforderung: beim "House Running". **Weitere Bilder und Videos auf rosenheim24**

Claudia Beitsch und ihr Südpol-Teamkollege Dennis Lehnert aus Fürstenfeldbruck werden am 7. April um 10.30 Uhr vom Dach des "Rilano 24/7 Hotel" in München-Schwabing (Domagkstraße 26) den Schritt in die Tiefe wagen. Beim sogenannten House Running geht es darum, mit dem Gesicht voran an einem Hochhaus in die Tiefe zu spazieren - nur mit Seilen und Gurten gesichert. Im Fall von Beitsch und Lehnert ist das Gebäude 50 Meter hoch.

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Im März hatte das ZDF die Sendereihe "Der Wettlauf zum Südpol" ausgestrahlt. Für die deutsche Mannschaft starteten ZDF-Moderator Markus Lanz, Extremsportler Joey Kelly, Marathonläuferin Claudia Beitsch und Triathlet Dennis Lehnert; für Österreich Skilegende Hermann Maier, Ö3-Moderator Tom Walek, Soldatin Sabrina Grillitsch und Hundeschlittenführer Alex Serdjukov. Ihr Ziel: als Erste am Südpol ankommen. Gewonnen haben schließlich die Österreicher.

Nach eigener Auskunft hat Claudia Beitsch Angst vor großen Höhen. Dieser Angst will sie sich nach dem überstandenen Arktis-Abenteuer nun endlich stellen. "In der Antarktis hatte ich viel Zeit über mich und meine Ziele nachzudenken. Dieses Erlebnis hat mir einen großen Schub gegeben."

re/Oberbayerisches Volksblatt

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