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Von Dienstag auf Mittwoch

Nach Unwetter mit Todesopfer in Oberbayern: DWD rechnet erneut mit schwerem Gewitter

Gewitter Oberbayern Archivbild
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Gewitter in Oberbayern (Archivbild).
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Schwere Unwetter wüteten am Montagabend (20. Juni) vor allem im Norden Oberbayerns. Ein Mann starb, weitere Menschen wurden verletzt. Am Tag danach laufen noch immer Aufräumarbeiten. Und auch am Dienstag könnte es bereits wieder ungemütlich werden.

Moosburg - Ein Toter, mehrere Verletzte und ein Stromausfall: Unwetter haben am Montag die Menschen im Norden Oberbayerns getroffen. Noch am Dienstag liefen die Aufräumarbeiten. „Es ist noch eine Menge Arbeit“, sagte die Sprecherin des Landkreises Freising, Eva Zimmerhof, am Nachmittag.

Besonders betroffen waren die Stadt Moosburg an der Isar und umliegende Gemeinden, wo es zu einem stundenlangen Stromausfall kam. Die Feuerwehren rückten mehr als 300 Mal aus. Auch der Zugverkehr war am Dienstag noch zeitweise beeinträchtigt.

DWD mit Vorabinformation für die Region

Während dort die Verwüstung teilweise noch nicht einmal ganz beseitigt werden konnte, hat der Deutsche Wetterdienst am Dienstagabend (21. Juni) für den Süden Bayerns eine neue Vorabinformationen vor schwerem Gewitter herausgegeben. Demnach könnten den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land schwere Gewitter drohen.

Denn im Laufe der Nacht zieht laut DWD eine entsprechende Unwetterfront von West nach Ost. Diese Front könnte schwere Sturmböen um 95 km pro Stunde, lokal orkanartige Böen um 110 km pro Stunde, Hagel um drei Zentimeter und Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in der Stunde mit sich bringen. Die Vorabinformation gilt aktuell von Dienstag 20 Uhr bis Mittwoch (22. Juni) 4 Uhr.

Unwetterbilanz nach Hagelsturm in Ober- und Niederbayern

Bei dem Unwetter am Montag hatte ein umstürzender Baum im Landkreis Freising einen Radfahrer aus Baden-Württemberg erschlagen. Ein 15-jähriger Fußgänger und ein Autofahrer wurden schwer verletzt. Der Jugendliche schwebe nach letztem Kenntnisstand noch immer in Lebensgefahr, sagte der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Moosburg, Christian Bidinger, am Dienstagmittag.

Die Regionalbahnstrecke zwischen München und Regensburg war am Morgen wegen Schäden an der Oberleitung weiterhin zwischen Moosburg (Landkreis Freising) und Bruckberg (Landkreis Landshut) gesperrt. Diese sollten voraussichtlich bis zum Mittag repariert sein. Reisende mussten auf Busse umsteigen.

Von dem Stromausfall waren nach Angaben der Stadtwerke München etwa 13.000 Haushalte rund um Moosburg betroffen. Wegen des starken Sturms waren die Aufhängungen an den Freileitungen gerissen, so dass diese durchhingen. Bis 4 Uhr in der Nacht sei der Großteil der Kundinnen und Kunden wieder an die Stromversorgung angeschlossen gewesen, sagte eine Sprecherin. Die Reparatur der Schäden werde aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Stundenlang suchten Wasserwacht, Taucher und ein Polizeihubschrauber am Montag nach einer Frau, die nach Zeugenaussagen möglicherweise in einem Badesee bei Moosburg von dem Unwetter überrascht worden sein könnte. Die Suche blieb erfolglos. Es habe aber auch keine Vermisstenmeldung gegeben, sagte Bidinger. Am See seien keine Gegenstände gefunden worden, die darauf hinwiesen, dass jemand vom Baden nicht ans Ufer zurückgekehrt sei.

Im Süden des Landkreises Augsburg wüteten Unwetter ebenfalls heftig. Der Sturm entwurzelte Bäume, riss Strom- und Telefonleitungen ab. Keller liefen wegen des starken Regens voll, Straßen wurden überflutet. Ein Ast krachte nach Angaben der Polizeiinspektion Schwabmünchen auf das Auto einer 28-Jährigen und verletzte diese am Arm. Auch in Niederbayern wurden nach Angaben der Polizei ein Dutzend umgestürzte Bäume gemeldet.

mz/dpa

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