Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Erneut Ausstand der GDL

Streik: Bahnkunden in der Region Rosenheim kommen glimpflich davon

Da ist Sitzfleisch die erste Bahnkundenpflicht: Wegen des Streiks der GDL kommt es zu vielen Behinderungen im Bahnverkehr. Foto: dpa
+
Da ist Sitzfleisch die erste Bahnkundenpflicht: Wegen des Streiks der GDL kommt es zu vielen Behinderungen im Bahnverkehr.
  • Michael Weiser
    VonMichael Weiser
    schließen

Die Lokführer streiken, Pendler und Urlauber murren: Bis Mittwochmorgen um 2 Uhr sind weite Teile des Fernverkehrs auf dem deutschen Schienennetz von streikbedingten Behinderungen betroffen. Glimpflich kommt die Region Rosenheim davon.

Rosenheim – Seit Montagmorgen für den Personenverkehr, seit dem Wochenende bereits für den Güterverkehr: Erneut zieht der Streik der Lokführer weite Teile des Bahnverkehrs in Mitleidenschaft. Der Streik soll bis Mittwochmorgen, 2 Uhr, dauern. Glimpflich kommt allerdings die Region Rosenheim davon. Es sei lediglich der Fernverkehr betroffen, auch der Ausstand der Fahrdienstleiter habe auf Stadt und Landkreis Rosenheim lediglich geringe Auswirkungen, sagte Rüdiger Voigt, Vorsitzender der Ortsgruppe Rosenheim der Gewerkschaft deutscher Lokführer (GDL) den OVB-Heimatzeitungen auf Anfrage. Schwer betroffen ist dagegen der Verkehr zwischen Mühldorf und München.

Ersatzfahrplan ist angelaufen

Annette Luckner von der Bayerischen Regiobahn und Meridian bestätigte, dass Verbindungen ihres Unternehmens lediglich im Raum Augsburg betroffen seien. „Das erleichtert uns sehr, wir bemühen uns im Interesse unserer Kunden, pünktlich zu fahren.“ Allerdings würden Streiks in der Regel spät angemeldet, die Einrichtung eines Ersatzverkehrs mit Bussen werde so erschwert. Stark betroffen ist die Deutsche Bahn. Der Ersatzfahrplan sei „stabil angelaufen“, das meldete ein Sprecher der DB. Das Angebot im Fernverkehr sei bundesweit allerdings auf ein Viertel reduziert, im bayerischen Regionalverkehr mit der Südostbayernbahn seien mehr als 40 Prozent der Züge unterwegs. Die Südostbayernbahn unterhält auch die Verbindung zwischen Mühldorf und München.

Streik behindert Verkehr zwischen Aschau und Prien

Betroffen ist nach Auskunft des Sprechers außerdem die Verbindung zwischen Aschau und Prien, dort sei streikbedingt kein Verkehr möglich. GDL-Funktionär Rüdiger Voigt wollte weitere Streiks nicht ausschließen, die Enttäuschung bei ihm und seinen Kollegen ob des Angebots der Deutschen Bahn sei sehr groß. „Es herrscht großer Frust“, sagt Voigt. Unter der Belegschaft habe es Bereitschaft gegeben, länger als bis Mittwochmorgen zu streiken. Die Linie sei aber, dass man nicht ausgerechnet den Urlaubsverkehr länger beeinträchtigen wolle.

Die Bahn macht darauf aufmerksam, dass es wegen Umstellungen vereinzelt auch nach Streikende zu Verzögerungen kommen könne.

Der Konzern spricht im Tarifkonflikt mit der GDL von einem „verlässlichen Grundangebot“ an die Adresse der Lokführer-Gewerkschaft. Personalvorstand Martin Seiler bezeichnete das Angebot einer Corona-Prämie als „starkes Signal“ der Einigungsbereitschaft.

Mehr zum Thema

Kommentare