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Gut versorgt im Alter – erstmals auch in der Stadt Rosenheim

Sparkassenstiftung Zukunft fördert Beratungsangebot zu Wohnsituation von Senioren

Für ein Wohnen zu Hause von Senioren in Rosenheim setzen sich (von links) Markus Reimann, Leiter der Seniorenbegegnungsstätte der Caritas, Stephanie Staiger, Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit der Diakonie, Sozialamtsleiter Martin Wollny, Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rosenheimer Sparkassenstiftung Zukunft, und Brigitte Eberl von der Koordinierungsstelle Pro Senioren Rosenheim ein.
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Für ein Wohnen zu Hause von Senioren in Rosenheim setzen sich (von links) Markus Reimann, Leiter der Seniorenbegegnungsstätte der Caritas, Stephanie Staiger, Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit der Diakonie, Sozialamtsleiter Martin Wollny, Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rosenheimer Sparkassenstiftung Zukunft, und Brigitte Eberl von der Koordinierungsstelle Pro Senioren Rosenheim ein.

Neu in Rosenheim: Senioren in der Stadt Rosenheim haben nun eine neue Anlaufstelle, wenn es um Fragen des barrierefreien Wohnens geht. Dafür stehen zertifizierte Wohnberater des Caritas-Zentrums Rosenheim und des Diakonischen Werks Rosenheim sowie Ehrenamtliche zur Verfügung.

Rosenheim – Ermöglicht wurde dieses Projekt maßgeblich durch die Förderung der Sparkassenstiftung Zukunft. „Es nimmt Lebensrealitäten und Bedürfnisse von Senioren in Rosenheim auf und bietet konkrete Unterstützung“, erklärt Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftung.

„Im Alter zeigt sich oft, dass die eigene Wohnung oder das selbst gebaute Haus zahlreiche Hindernisse und Gefahren birgt, die bisher keine Relevanz hatten“, führt Markus Reimann, zertifizierter Wohnberater von der Caritas Rosenheim, aus. Dennoch möchte ein Großteil der Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben: Das vertraute, nachbarschaftliche Umfeld mit seinen vielfältigen sozialen Kontakten, die gewohnte häusliche Umgebung, in der man sich blind zurechtfindet, die bisherige Wohnung als langjähriger Mittelpunkt des Lebens, mit dem viele Erinnerungen verknüpft sind – das gibt niemand gerne auf.

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Die Wohnberatung zeigt auf, wie Räume so gestaltet werden können, dass sie in verschiedenen Lebenssituationen und bis ins hohe Alter gut nutzbar sind. Sie bietet Hilfestellung und entwickelt gemeinsam Alternativen. „Durch die fachkundige Beratung zu Anpassungsmaßnahmen kann das Wohnen sicher und barrierefrei gestaltet werden“, kündigt Stephanie Staiger, zertifizierte Wohnberaterin der Diakonie Rosenheim, an. Geschulte, ehrenamtliche Wohnberater beraten kostenlos, unabhängig und unverbindlich bei einem Hausbesuch vor Ort und informieren über finanzielle Zuschüsse. Ebenso helfen sie bei der Antragstellung oder unterstützen bei der Entscheidungsfindung zu alternativen Wohnformen. Gemeinsam mit den Ratsuchenden werden Barrieren ermittelt und Lösungen entwickelt.

Häufig sind es Kleinigkeiten

Oftmals hilft bereits eine gemeinsame Besichtigung der jetzigen Wohnung, um sie einfacher und komfortabler gestalten zu können: Ein Haltegriff im Hausflur, Beseitigung der Stolpergefahr durch hochstehende Teppichkanten, Ummöblierung oder eine bessere Beleuchtung sind einfache Tipps und Hinweise, mit denen die Wohnberater hilfreich zu Seite stehen können. Manchmal sind auch Umbauten wie etwa der Einbau einer bodengleichen Dusche oder die Veränderung des Hauszugangs erforderlich.

Aber auch die Beratung zu Hilfsmitteln, die das Leben erleichtern, fällt unter das Angebot. re/EW

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