Veranstaltung wird auf den 15. Mai verschoben

Sicher keine neuen Erkenntnisse

Rosenheim - Das Thema nördliche Zulaufstrecke zum Brenner Basistunnel von München über Rosenheim durch das Inntal über Kiefersfelden nach Kundl/Radfeld ist bis heute ein ungelöstes Kapitel in der europäischen Verkehrspolitik. Nach derzeitigem Stand wird der Brenner Basistunnel im Jahr 2026 in Betrieb genommen. Außerdem wird bereits im Dezember 2012 die Unterinntaltrasse in Tirol bis Kundl/Radfeld fertiggestellt.

Die Aktualität dieses Themas hat sich nun positiv mit einer Ressortvereinbarung entwickelt, worin zwischen der österreichischen Verkehrsministerin Doris Bures und dem deutschen Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer das Vorgehen und die grenzüberschreitende Abstimmung bei Planung und Bau der Schienenverbindung München Ost - Landesgrenze - Kundl/Radfeld behandelt wird. Diese Ressortvereinbarung soll am 13. Januar in Rosenheim unterschrieben werden.

Als Termin für das wenige Tage später geplante Verkehrssymposium wurde der 24. Januar in Rosenheim mit dem Motto "Brennerzulauf auf der Schiene: Gemeinsam für ein lebenswertes Inntal - den Dialog starten" festgesetzt. Dieses Symposium mache zu diesem Zeitpunkt aber nur Sinn, wenn gegenüber der Unterzeichnungsveranstaltung am 13. Januar neue Erkenntnisse vorliegen, erklärten nun die Verantwortlichen beim Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) Prien. LKZ-Geschäftsführer Karl Fischer: "Da dies bis zum 24. Januar sicher nicht der Fall ist, werden wir das Symposium auf den 15. Mai verschieben". re

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