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35-JÄHRIGER STIRBT AUF AUTOBAHN

Schwerer Zusammenstoß auf der A93 – Vier Lkw aufeinander geschoben

Viele Einsatzkräfte, darunter die Feuerwehren Degerndorf, Nußdorf, Flintsbach und Pfraundorf, waren am Dienstagnachmittag an der Unfallstelle auf der A93 vor Ort. Sie mussten den eingeklemmten Lkw-Fahrer mit technischen Werkzeugen aus der Fahrerkabine schneiden.
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Viele Einsatzkräfte, darunter die Feuerwehren Degerndorf, Nußdorf, Flintsbach und Pfraundorf, waren am Dienstagnachmittag an der Unfallstelle auf der A93 vor Ort. Sie mussten den eingeklemmten Lkw-Fahrer mit technischen Werkzeugen aus der Fahrerkabine schneiden.
  • Barbara Forster
    VonBarbara Forster
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Tragödie am Inntaldreieck: Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn A93 ist gestern gegen 12.45 Uhr ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen. Der 35-Jährige starb noch an der Unfallstelle zwischen Brannenburg und Oberaudorf. Zwei weitere Fahrer wurden zum Teil schwer verletzt.

Brannenburg/Oberaudorf/Flintsbach – An dem Unfall waren insgesamt vier Lastwagen beteiligt. Die A 93 musste komplett gesperrt werden. Aufgrund dessen kam es im weiteren Verlauf auf der A 8 München-Salzburg und den Umleitungsstrecken zu massiven Verkehrsbehinderungen.

35-jähriger Fahrer krachte auf Stauende

Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte aufgrund der österreichischen Blockabfertigung Stau auf der Inntalautobahn: Wie die Polizei mitteilte, fuhr der 35-Jährige, gegen 12.45 Uhr auf der rechten Spur der A 93 in Richtung Kufstein. Weitere Angaben zu den Verletzten und dem 35-Jährigen wollte die Polizei nicht machen. Auf Höhe der Gemeinde Flintsbach, nach der Anschlussstelle Brannenburg, habe der Lkw-Fahrer nach derzeitigem Ermittlungsstand das Stauende übersehen und fuhr nahezu ungebremst auf den letzten stehenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls kam es kettenreaktionsartig zu weiteren Zusammenstößen. Insgesamt drei Sattelzüge wurden dabei aufeinandergeschoben. Die Fahrerkabine des 35-Jährigen wurde zerstört. Der Mann wurde laut Polizei in den Trümmern der Kabine eingeklemmt. Die beiden anderen Fahrer wurden schwer und leicht verletzt. Der vierte Betroffene blieb laut Polizei unverletzt.

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Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte Kreisbrandinspektor Martin Gruber, dass der 35-Jährige mit technischen Geräten rausgeschnitten werden musste. Vor Ort waren die Feuerwehren Degerndorf, Nußdorf, Flintsbach und Pfraundorf. Weit über 100 Eisatzkräfte waren beteiligt – neben den Feuerwehren auch die Hilfs-und Rettungsdienste, die Autobahnmeisterei Rosenheim und die Polizei. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz sowie ein Rettungshubschrauber, der einen Verletzten ins Rosenheimer Krankenhaus brachte.

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In der Erstphase haben die Feuerwehren Gruber zufolge die Unfallstelle gesichert sowie die Autobahnanschlussstelle Brannenburg gesperrt. Danach haben die Autobahnmeisterei Pfraundorf und die Autobahnpolizei die Sicherung der Unfallstelle übernommen. Der Sachschaden wird laut Polizei auf rund 182 000 Euro geschätzt.

Die A 93 war für mehrere Stunden gesperrt. Der Polizei zufolge bedarf die endgültige Unfallursache noch der Klärung. Ein Gutachten ist in Auftrag gegeben.

Stau auf der A93: Nach dem Unfall musste die Autobahn für längere Zeit komplett gesperrt werden.

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