Fünf BRK-Kreisverbände der Region 18 in Traunstein zertifiziert

Schulterschluss als weiterer Schritt zu noch mehr Effizienz

Traunstein/Rosenheim - Die BRK-Kreisverbände Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein haben sich an einem Seminar für Qualitätsmanagement beteiligt. Nach über einem halben Jahr der Schulung und Umsetzung fand jetzt im BRK-Haus in Traunstein die Übergabe der Urkunden durch die Zertifizierungsgesellschaft statt.

Laut Werner Linhardt, Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Traunstein, gebe es viele Gründe gerade beim Rettungsdienst, die Qualität ständig zu verbessern: "Gute qualitative Leistung ist zudem die beste Motivation für unsere Mitarbeiter." Die Qualität beim BRK sei auch ein entscheidender Faktor unter den einzelnen Konkurrenten im Bereich des Rettungsdienstes. Er bezeichnete es als probates Mittel, wenn sich die Helfer, die jeden Tag gefordert seien, untereinander zum Nutzen des Patienten regelmäßig austauschten.

Edgar Hoffmann, Leiter der Qualifizierung, sprach die Kriterien an, die dem Einzelnen nicht nur Idealismus und Leistung abforderten: "Erfolg ist nur durch entsprechende Leistung möglich!" Hintergrund der Zertifizierung sei letztlich, eine gemeinsame und einheitliche Vorgehensweise zu entwickeln, eben ein System einzuführen, das jeder verstehe und in der Praxis umsetzen könne. Darin müsse jetzt eine gewisse Nachhaltigkeit erzeugt werden, um "Gutes noch besser zu machen."

Für die Landratsämter Rosenheim und Traunstein nannte Josef Gschwendner, Geschäftsführer des Traunsteiner Rettungszweckverbandes, die Zertifizierung "einen wichtigen Schritt, die Qualität ständig zu verbessern. Der enorme Aufwand zahlt sich aus."

Firat Avutan vom BRK-Oberbayern bezeichnete den Schulterschluss der fünf Kreisverbände als weiteren Schritt zu noch mehr Effizienz des Rettungsdienstes. jre

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