Präsenz-/Wechselunterricht soll am 22. Februar starten

Schulöffnungen in Bayern: So ist die Situation in der Region

Am Montag, 22. Februar, sollen die Schulen in Bayern zum Teil wieder ihre Türen öffnen. Voraussetzung für Präsenz- bzw. Wechselunterricht in der jeweiligen Kommune ist eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100. So sieht es in der Region aus:

Landkreis - Nach den Abitur- bzw. Abschlussklassen, die bereits seit dem 1. Februar in der Schule sind, dürfen ab Montag nun auch nach der Erklärung der Bayerischen Staatsregierung weitere Klassen/Jahrgangsstufen unter Einhaltung gewisser Regeln in den Wechsel- bzw. Präsenzunterricht zurück.

Folgende Schularten und Jahrgangsstufen dürfen zurück:

  • Grundschulen der Jahrgangsstufe 1 bis 4
  • Förderschulen der Jahrgangsstufe 1 bis 4
  • Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken
  • Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen und die jeweils entsprechenden Stufen der Förderzentren (Details finden sich auf der Homepage des bayerischen Kulturministeriums)

Zu einem späteren Zeitpunkt, welcher nach wie vor unbekannt ist und vom weiteren Infektionsgeschehen abhängt, folgen die Vorabschlussklassen sowie die Klassen 5 und 6.

Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten verbleibt es nach wie vor beim Distanzunterricht. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 ist in jedem Fall Distanzunterricht abzuhalten, heißt es in den Vorgaben der Staatsregierung weiter.

Die Landkreise in der Region dürfen selbst entscheiden

Unserer Redaktion hat bei den Landrats-/Schulämtern der Städte und Kreise der Region nachgefragt, wie es mit dem geplanten Schulstart am Montag, 22. Februar, aussieht. Diese entscheiden und verkünden nämlich eigenverantwortlich, ob eine Schule öffnet oder nicht.

Dabei sollte man sich immer am tagesaktuellen Inzidenzwert des jeweiligen Landkreises orientieren, so dass der Unterrichtsbetrieb nicht nur wieder aufgenommen, sondern auch vor erneutem Überschreiten der 100er-Grenze wieder ausgesetzt werden kann. So ist die Situation aktuell in der Region:

  • Stadt und Landkreis Rosenheim/Landkreis Mühldorf: Da Stadt und Landkreis Rosenheim Inzidenzen von weit unter 100 aufweisen und auch der Landkreis Mühldorf darunter liegt, werden analog den Vorgaben der Staatsregierung die o.g. Schulen/Klassenstufen am Montag öffnen.
  • Landkreis Altötting: Solange die Inzidenz weiterhin unter 100 liegt, treten ab Montag die Lockerungen und Öffnungsschritte in Kraft. Dies bestätigte auch eine finale Abstimmung vom Freitag (19. Februar) mit dem Schulamt.
  • Landkreis Traunstein: Laut Landratsamt Traunstein können die Schulen ab Montag öffnen und es werden im Rahmen der Planungssicherheit auch am Wochenende keine Änderungen vorgenommen, selbst wenn die Inzidenz am Samstag oder Sonntag den Wert 100 überschreiten sollte (dazu weiter unten mehr).
  • Landkreis Berchtesgadener Land: Da die Inzidenz im Landkreis BGL eine sinkende Tendenz aufzeigt, kann ab Montag der Präsenzunterricht starten. Dies teilte das Landratsamt nach intensiven Gesprächen mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium sowie der Regierung von Oberbayern am Freitag (19. Februar) mit. Diese habe man zur Lösungsfindung benötigt, da der Landkreis BGL durch seine Grenzlage nicht mit anderen Landkreisen vergleichbar sei, hieß es dazu auf Anfrage aus dem Landratsamt.

Test- und Maskenkonzept für bestmöglichen Schutz

In den Schulen gelten auch zur Wiedereröffnung übrigens klare Schutz- und Hygienevorgaben. Darunter fallen unter anderem die Einhaltung des Mindestabstandes, die Beachtung der Lüftungskonzepte sowie die zusätzliche Einführung eines umfangreichen Test- und Maskenkonzepts, um Lehrer und Schüler bestmöglich schützen zu können.

Grundsätzlich wird auch den Eltern der Kinder empfohlen, sich stets über die aktuell geltenden Beschlüsse in ihrer Region zu informieren und insbesondere die Homepage des Bayerischen Kultusministeriums immer wieder im Blick zu behalten.

Michaela Syrek

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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