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Nachfrage der AfD im Kreistag

Trotz Befürchtung, Müll könnte ungetrennt entsorgt werden: Rosenheim hält an Neuregelung fest

Zahlreiche Bürger würden sich eine Entsorgung von Leichtverpackungen in Form einer Gelben Tonne wünschen.
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Zahlreiche Bürger würden sich eine Entsorgung von Leichtverpackungen in Form einer Gelben Tonne wünschen.
  • Norbert Kotter
    VonNorbert Kotter
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Der Landkreis Rosenheim hält an der zum 1. Januar 2022 eingeführten Änderung bei der Sammlung von Leichtverpackungen fest. Das betonte Landrat Otto Lederer (CSU) in der jüngsten Sitzung des Kreistages, nachdem die AfD-Fraktion einen Sachstandsbericht dazu beantragt hatte.

Rosenheim – Seit Beginn des Jahres 2022 werden Weißblech- und Kartonverbundverpackungen seitdem als Gemisch mit anderen Leichtverpackungen nur noch an den Wertsoffhöfen des Landkreises Rosenheim entgegengenommen. Pappe, Papier, Kartonagen und Glas werden weiterhin auch an den Wertstoffinseln gesammelt.

AfD-Kreisrat Franz Bergmüller äußerte die Sorge, die Neureglung führe dazu, dass die Bürger derlei wieder verstärkt mit dem Restmüll entsorgten. Er höre aus seiner Heimatgemeinde Feldkirchen-Westerham, dass es bereits Zunahmen im zweistelligen Prozentbereich bei diesen Fragmenten im Restmüll gebe.

Der Landrat betonte, die Verwaltung vertrete nach wie vor die Auffassung, „dass die Vorteile des neuen Sammelsystems die Nachteile in der Gesamtschau überwiegen“. Die Entsorgung von Leichtverpackungen sei „mit vertretbarem Mehraufwand“ in die Fahrten zum Wertstoffhof zu integrieren, die die Bürger für das Müllrecycling eh einplanten.

Lederer versprach aber, der Landkreis werde die Entwicklung genau beobachten. Da die Neureglung bis Ende 2024 vertraglich vereinbart sei, wären Änderungen aus rechtlichen Gründen frühestens im Jahr 2025 möglich.

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