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70 junge Teilnehmer bei Konferenz

#myvision21: Rosenheimer Jugendliche geben Politikern bei Beteiligungskonferenz Wünsche mit auf den Weg

Ein Wunsch bei der Beteiligungskonferenz: Die Bereitstellung von Menstruationsartikeln.
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Ein Wunsch bei der Beteiligungskonferenz: Die Bereitstellung von Menstruationsartikeln.

Jugendbeteiligung ist wichtig – auch in Corona-Zeiten. Das zeigte die Jugendbeteiligungskonferenz #myvision21der Kommunalen Jugendarbeit. Rund 70 Jugendliche brachten in Anwesenheit von Landrat Otto Lederer, den Bürgermeistern, den Jugendbeauftragten sowie Vertretern der Verwaltung ihre Wünsche ein.

Rosenheim – Im Laufe der Konferenz erarbeiteten die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren in kleineren Projektgruppen, die von Fachkollegen der Jugendarbeit aus den Kommunen und Schulen moderiert wurden, eigene Themen und Wünsche und präsentierten diese dann den kommunalpolitischen Entscheidungsträgern.

Ob überfüllte Busse und der Wunsch nach besseren Busverbindungen, der Ausbau des Radverkehrs im Landkreis oder die Erweiterung der Freizeit- und Sportangebote, beispielsweise durch die Erneuerung von Volleyball- und Basketballplätzen in den Gemeinden – die Themen, die die Jugendlichen einbrachten, waren vielfältig. Ein wichtiges Thema für die jungen Teilnehmer war zudem die Verbesserung der schulischen Ausstattung durch Getränke- und Snack-Automaten, oder die Zurverfügungstellung von Menstruationshygieneartikeln.

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Darüber hinaus berichteten die Jugendlichen über ihren Lebens- und Schulalltag während der Corona-Pandemie: Hier beklagten einige von ihnen die mangelnden Möglichkeiten, ihren Hobbies nachzugehen und ihre Freizeit gemeinsam mit Freunden zu gestalten.

Auch das Lernen von zu Hause aus war für viele Jugendliche eine große Herausforderung und erforderte viel Eigeninitiative und Selbstdisziplin. Es gab aber auch positive Stimmen: So wurden die Corona-Hygienemaßnahmen auch als Schutz vor weiteren viralen Erkrankungen positiv bewertet.

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Die Bürgermeister dankten den Jugendlichen für ihre zahlreichen Anregungen: „Das Wichtigste ist, dass wir Jugendliche haben, die etwas zu sagen haben“, meinte Alois Loferer, Bürgermeister von Bad Endorf. Auch Landrat Otto Lederer lobte das Engagement der Jugendlichen: „Sie haben heute den Finger in die Wunde gelegt. Ich bin begeistert über die vielen konstruktiven Vorschläge und ich freue mich über die rege Beteiligung. Ich habe eine ganze Seite vollgeschrieben und werde Ihre Themen mit unseren Sachgebieten diskutieren und dann finden wir gemeinsam Lösungen.“

Die Projektgruppen werden nun weiter durch die Jugendbeauftragten der Gemeinden sowie die Kommunale Jugendarbeit betreut und bei der Umsetzung ihrer Anliegen unterstützt. Federführend ist dabei die Projektleiterin Stephanie Mohr. Weitere Informationen unter www.jugendbeteiligung-myvision.de. (re)

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