Rosenheimer Bauernherbst: Auf Regionales setzen

Bei der Bauernherbst-Eröffnung mit Wurst- und Brot-Präsentation von links: Theresa Albrecht, Sebastian Friesinger, Hubert Steffl und Sepp Messerer.
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Bei der Bauernherbst-Eröffnung mit Wurst- und Brot-Präsentation von links: Theresa Albrecht, Sebastian Friesinger, Hubert Steffl und Sepp Messerer.

Die wichtigste Botschaft des 18. Rosenheimer Bauernherbstes lautet: Trotz oder gerade wegen Corona ist es von hoher Bedeutung, dass heimische Lebensmittel und regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsabfolgen gefördert werden.

Höslwang – In diesem Bemühen finden der Verein zur Förderung der Regionalentwicklung im Raum Rosenheim (RegRo) vielfältige Unterstützung.

Schmankerlstraße ist am Freitag

Bei Spätsommerwetter fand auf der Terrasse des Gasthofes „Zur Schönen Aussicht“ in Höslwang die Eröffnung des Bauernherbstes statt. RegRo-Vorsitzender Sebastian Friesinger freute sich dabei über den Besuch von vielen Mitstreitern aus Politik und Wirtschaft. Annemarie Biechl, Ehren-Landesbäuerin und Schirmherrin des Bauernherbstes seit der ersten Stunde würdige in ihrem Grußwort dass Engagement zugunsten des Bauernherbstes mit den Worten: „In diesen schwierigen Zeiten ist es notwendig, mit Herzblut dabei zu sein und das ist beim Verein RegRo der Fall.“

Lieferwege der Produkte im Blick haben

Bürgermeister Hans Murner von der gastgebenden Gemeinde Höslwang sagte seinerseits in seinem Grußwort: „In schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger auf regionale Erzeugnisse das Augenmerk zu richten, manchmal verstehe ich nicht, dass sogar Bio-Produkte zum Teil von weit her auf unsere Märkte gebracht werden, wenn wir selbst diese Produkte vor Ort haben.“ Zwei solcher Produkte, die in unmittelbaren Zusammenhang mit den Angeboten 2020 stehen, sind traditionell die Bauernherbst-Wurst und das Bauernherbst-Brot. Theresa Albrecht als Vertreterin des Hotel- und Gaststättenverbandes und der Metzger-Innung stellte aus der Metzgerei Stocker eine roh-geräucherte Salami vor. Hubert Steffl, Ehren-Obermeister der Rosenheimer Bäckerinnung freute sich, dass er mit dem langjährigen Lehrlingswart der Innung, Sepp Messerer das Bauernherbst-Wallnuss-Brot vorstellen konnte. Dieses Brot – so die Bäcker-Vertreter – bleibt aufgrund der Nüsse lange saftig und frisch und ist auch für die Gehirnleistung gut.

Landrat Otto Lederer, lob te das hohe Engagement von RegRo ebenso: „Die Landwirtschaft und die Bauernmärkte sind wichtig, aber auch die Veredelung der Produkte in der heimischen Gastronomie verdient hohe Anerkennung.“

Daniel Artmann, Zweiter Bürgermeister der Stadt Rosenheim überbrachte die Botschaft von Bürgermeister Andreas März zum Thema Schmankerlstraße am kommenden Freitag, 18. September mit den Worten: „Wir stehen voll und ganz hinter der Philosophie von RegRo zumal die RegRo-An- und Verkaufs-GmbH mitten in Rosenheim ihren Sitz hat. Die Direktvermarktung und das Bauernmarkt-Angebot wollen wir in Rosenheim weiter voranbringen, deshalb sind wir froh, dass wir, wenn auch in etwas abgespeckter Form, die Schmankerlstraße, durchführen können.“

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