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Sozialen Frieden in der Region stärken

Rosenheim soll „digitale Bildungsregion“ werden

Sie wollen den sozialen Frieden in der Region stärken: (von links) Sozialplanerin Katharina Zeh, von der Stadt Rosenheim, Bildungskoordinatorin Katrin Röber und Regierungsrätin Franziska Mandl, vom Landratsamt Rosenheim, und Stadtdirektor Michael Keneder, von der Stadt Rosenheim.
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Sie wollen den sozialen Frieden in der Region stärken: (von links) Sozialplanerin Katharina Zeh, von der Stadt Rosenheim, Bildungskoordinatorin Katrin Röber und Regierungsrätin Franziska Mandl, vom Landratsamt Rosenheim, und Stadtdirektor Michael Keneder, von der Stadt Rosenheim.

Der erste Schritt ist getan. 50 Experten nahmen an einem Treffen zur „(Digitalen-) Bildungsregion“ von Stadt und Landkreis Rosenheim teil. Sie wollen weitere Schritte im Zertifizierungsprozess hin zur Bildungsregion gehen. Die erste Aufgabe war, Sprecher für fünf Säulen der Bildungsregion zu wählen.

Rosenheim – Der Abend begann mit einem Impulsvortrag von Sozialplanerin Katharina Zeh von der Stadt Rosenheim zum Thema „Was kann eine Bildungsregion leisten?“ Darin sagte Zeh, es solle ein Netzwerk geschaffen werden, durch das alle, unabhängig ihres Alters, Geschlechts oder ihrer Herkunft, entsprechend ihrer Begabungen gefördert werden können. Durch das Engagement in der Bildungsregion will Rosenheim den Arbeitsmarkt sowie den sozialen Frieden stärken.

Der Zertifizierungsprozess zur „(Digitalen-) Bildungsregion“ soll die Zeit geben, dieses Netzwerk und die daraus resultierenden Projekte mithilfe aller Beteiligten zu entwickeln. Hier sind sämtliche Akteure aus dem schulischen und außerschulischen Bildungsbereich angesprochen. Über 70 Experten sind bereits im Prozess involviert. Katrin Röber, die Bildungskoordinatorin des Landkreises, sucht noch nach Fachleuten aus den Bereichen Schule und Seniorenarbeit.

Um jetzt handlungsfähig zu werden, werden Gruppensprecher benötigt. Diese wurden für vier von fünf Säulen gewählt. Gesucht wird aktuell noch nach einem Sprecher für Säule Drei: „Kein Talent darf verloren gehen – Jungen Menschen in besonderen Lebenslagen helfen.“

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Im nächsten Schritt steigen die Gruppen nach den Sommerferien in die inhaltliche Arbeit ein. Dann haben die Experten ein gutes halbes Jahr Zeit, ihre Themenfelder zu beleuchten und Ziele für die kommenden Jahre zu formulieren. Begleitet und unterstützt werden sie von Stadt und Landkreis Rosenheim. Nach Erhalt des Zertifikats sollen die Ideen, die innerhalb des Prozesses entwickelt wurden, in die Tat umgesetzt werden.

Interessierte können zu dem Zertifizierungsprozess jederzeit hinzustoßen. Ansprechpartnerin ist Katrin Röber, erreichbar per E-Mail an katrin.roeber@lra-rosenheim.de. (re)

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