Rosenheim sagt Mantelsonntag ab

Rosenheim – Die Nachricht von der auf 115 gestiegenen Sieben-Tage-Inzidenz erreichte Oberbürgermeister Andreas März nach Angaben der Rosenheimer Stadtverwaltung bereits Donnerstagnachmittag.

Noch Donnerstagabend beschloss er in Absprache mit dem städtischen Justiziar Herbert Hoch, dass der Simon- und Judäi-Markt und der verkaufsoffene Sonntag nicht stattfinden.

„Wir befinden uns mittlerweile deutlich im dunkelroten Bereich der von der Bayerischen Staatsregierung eingeführten sogenannten ‚Corona-Ampel‘. Ab einem Inzidenzwert von 100 gelten ab heute verschärfte Beschränkungen. Unter diesen Vo raussetzungen noch ein Marktgeschehen mit verkaufsoffenem Sonntag zu veranstalten, ist nicht angemessen“, teilte März in einer Presseerklärung mit.

Jetzt müsse jede Situation vermieden werden, die zu weiteren Infektionen beitragen könnte, so das Stadtoberhaupt weiter. März: „Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Bürgerinnen und Bürger stehen hierbei an erster Stelle. Wir bedauern die kurzfristige Absage sehr, aber die aktuelle Lage lässt uns keine Wahl. Wir hoffen, dass wir unseren Mantelsonntag im kommenden Jahr wieder wie gewohnt durchführen können.“

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